Wie Sitzsack nachfüllen?

Früher oder später wirst auch Du sicherlich vor dem Problem stehen, Deinen Sitzsack nachfüllen zu müssen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten wie die richtige Technik und die richtige Materialwahl. Auch solltest Du vor dem Kauf bereits daran denken, dass ein späteres Nachfüllen des Sitzsacks mit der Zeit unweigerlich erfolgen muss. Wer clever kauft, hat hier weniger Arbeit.

 

Wer clever kauft, spart später an Frust!

Vielleicht bist auch Du einer der Personen, die beim Kauf eher rein nach der Optik und der Gemütlichkeit gehen und sich nicht so sehr an Kleinigkeiten aufhalten. Wir wollen Dir jedoch hier ans Herz legen weitere Kriterien in den Kaufprozess einzubeziehen, um später unnötigen Frust zu vermeiden. Früher oder später wirst nämlich auch Du vor dem Problem stehen, Deinen Sitzsack nachfüllen zu müssen. Wer vorab clever gekauft hat, macht sich zu diesem Zeitpunkt das Leben nämlich weitaus einfacher!

Grundsätzlich sollte man zwar meinen, dass Du potentiell jeden Sitzsack nachfüllen kannst, aber das ist leider nicht der Fall. Teilweise liegt das daran, dass der Bezug schlichtweg über keine Öffnung verfügt oder aber, dass der Innensack, indem sich die Füllung befindet, nahtlos verschlossen ist. Prüfe also vor Kauf unbedingt, ob Du den Sitzsack überhaupt nachfüllen kannst. Modelle, die Du nicht nachfüllen kannst, sollten sofort aus der engeren Auswahl ausscheiden.

Ebenso sollte sich die Füllung übrigens stets in einem zusätzlichen Innensack befinden, sodass man das Außenmaterial ohne erst die Füllung umfüllen zu müssen waschen kann. Das macht ein Waschen des Bezuges weitaus einfacher. Auch sollte der Reißverschluss nicht nur möglichst sicher abschließen, sondern auch lang sein. Nur so ist ein Nachfüllen des Sitzsacks jederzeit bequem möglich und bleibt das Innenleben des Sitzsacks da, wo es auch wirklich sein soll: Im Inneren!

 

Welches Material zum Nachfüllen des Sitzsacks verwenden?

Nachfüllmaterial für Deinen Sitzsack findest Du wahlweise im Baumarkt oder im Internet. Letztere bieten Füllmaterialien an, die speziell für die spätere Funktion als Sitzsackfüllung vorgesehen sind. Je nach Anbieter werden unterschiedliche Mengen und Volumina angeboten. 100 Liter lassen sich beispielsweise ab um die 10 Euro erwerben. Das Nachfüllen Deines Sitzsacks veranschlagt also definitiv keine Unsummen!

Üblicherweise werden Sitzsäcke mit EPS-Kugeln aus Polystyrol gefüllt. Alternativ kann man aber auch zum Beispiel Naturprodukte wie Dinkel benutzen. Achtung: Naturstoffe neigen eher zum stauben und können bei Nässe zu schimmeln anfangen. Je nach Anwendungsgebiet sind sie also keine Alternative! Wer aber trotzdem den ökologischen Faktor mit in seinen Kauf einbeziehen will, der kann auch spezielle recycelte EPS-Kugeln benutzen. Das schmälert das schlechte Gewissen und schont die Umwelt gleichermaßen.

Wichtig ist bei der Materialwahl, dass man die spätere Nutzung mit einbezieht. Ein Outdoor-Sitzsack sollte stets mit einer wasserabweisenden, nicht schimmelnden Füllung bestückt sein. Wir empfehlen, sich hier an die Angaben des Herstellers zu halten. Diese geben explizit alle möglichen Nutzungsvarianten des Nachfüllmaterials an. So kannst Du ruhigen Gewissens einkaufen.

 

Warum überhaupt den Sitzsack nachfüllen?

Es gibt zweierlei Gründe, warum man den Sitzsack nachfüllen sollte. Der wohl augenscheinlichste ist, dass die Füllung mit der Zeit schlichtweg an Volumen verliert. Das liegt daran, dass nach circa zwei bis drei Jahren Nutzung die EPS-Kugeln Abnutzungserscheinungen aufweisen. Sie werden schlichtweg permanent zerdrückt und zerrieben. Schnell sitzt Du so schon einmal auf den Boden statt bequem auf Wolken. Außerdem kann sich der Sitzsack bei mangelnden Volumina nicht mehr ideal Deiner Körperform anpassen. Gerade ein aufrechtes Sitzen fällt so oft schwer.

Allerdings kannst Du über die Füllmenge auch den Härtegrad Deines Sitzsacks regulieren. Wer ein neues Modell erworben hat und vielleicht nicht ganz zufrieden mit dem Sitzgefühl ist, kann probieren seinen Sitzsack nachzufüllen beziehungsweise alternativ das Volumen zu verringern. Ersteres erhöht den Härtegrad; letzteres verringert ihn. Vor allem wer seinen Sitzsack eher zum Sitzen, als zum Liegen benutzen will, kann mit mehr Volumen mehr Halt erzeugen.

In beiden Fällen gilt allerdings, dass ein zu großes Volumen sich negativ auf das Sitzgefühlt auswirkt. Das Nachfüllen des Sitzsacks sollte nur soweit erfolgen, bis Du bequem sitzen kannst. Bei zu hoher Füllmenge wird Dein Sitzsack nämlich sonst unbeweglich und starr. Es empfiehlt sich also zwischen dem Befüllen ein paar Mal Probe zu sitzen, um die ideale Füllmenge zu ermitteln.

 

Techniken zum Nachfüllen

Generell gilt, dass man das Nachfüllen des Sitzsacks am besten an einem möglichst windstillen Ort mit großer Freifläche vollzieht. Von Teppichbelag ist abzusehen. Die kleinen EPS-Kugeln neigen nämlich dazu sich gnadenlos überall zu verteilen. Ein Staubsauger zur Beseitigung eines kleinen Malheurs sollte stets griffbereit zur Verfügung stehen. Ebenso empfiehlt es sich den Sitzsack mit zwei Personen nachzufüllen. Das macht die Handhabung gerade bei großen Modellen einfacher und damit oftmals auch sicherer.

Idealerweise stülpt man die Öffnung des Sitzsackes einfach über die Öffnung des Nachfüllbehälters und kippt die ganze Konstruktion dann vorsichtig. Ein Entfernen der alten Füllung ist nicht erforderlich, insofern diese bis dato keine negativen gesundheitlichen Einflüsse hatte.

 

Fazit

Sitzsäcke nachzufüllen geht schnell, einfach und kostet zudem nicht viel. Der Effekt ist aber umso größer: Dank neuer Füllung sitzt auch Du sicherlich bald wieder wie auf Wolken!

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