Dart Liga / Turniere: Welche Dart-Ligen gibt es?

Beim Dart gibt es diverse Dart-Ligen. Gerade Laien überfordert diese hohe Anzahl an verschiedenen Dart-Ligen oftmals. Er ist verwirrt durch die vielen unterschiedlichen Namen, Turniere und abweichende Regeln. Sinnbildlich für diese Verwirrung steht, dass es beim Dart nicht nur eine Weltmeisterschaft, sondern gleich zwei gibt. Nachfolgend wollen wir gemeinsam mit Dir die Frage, welche Dart-Ligen es gibt, beantworten.

Grundsätzlich gibt es einen weltweit agierenden Dachverband für Dart (WDF) sowie die beiden bekannten Veranstalter PDC und BDO, die Ausrichter von Profi-Ligen sind. In Deutschland gibt es viele Vereine für Darts. Diese sind größtenteils in Regional- und Landesverbänden organisiert. Sie richten ebenfalls diverse Turniere aus. Manche dieser Turniere sind als reine Freundschaftsturniere gedacht, bei anderen handelt es sich um professionelle Ranglistenturniere. Zudem gibt es in Deutschland viele verbandsunabhängige Vereine, die ganz eigene Dart-Ligen ausrichten.

 

Dart Liga WDF - World Dart Federation

Der WDF existiert seit den 1970ern. Er stellt den Dachverband des Sportes. Ziel des WDF ist es den Dart international zu fördern und die Anerkennung von Dart als Sportart zu erzielen. Gerade letzteres ist noch stark im Prozess, da der Dartsport es nur schwer schafft sein ehemaliges Kneipen- und Hobbyimage abzustreifen. Mitglied beim WDF sind inzwischen fast 70 Nationen. Deutschland ist eines dieser Länder. Es wird vertreten durch den nationalen Dartverband des Landes, dem DDV. Der WDF ist Ausrichter des WDF World Cup sowie diverser Meisterschaften (WDF Americas Cup oder WDF Europe Cup). Neben dem deutschen DDV ist auch der BDO ein Mitglied des WDF.

 

Dart Liga DDV – Deutscher Dartverband e.V.

Der DDV ist als nationaler Dachverband für Darts innerhalb Deutschlands wie bereits erwähnt ein Mitglied des WDF. Er wurde 1982 gegründet, denn zu dieser Zeit wurde Dart innerhalb Deutschlands zum ersten Mal populär. Zurückzuführen ist diese Popularität auf Soldaten der Besatzungsmacht England, bei denen Dart bereits Jahre zuvor rege Beliebtheit genoss. Der DDV hat zurzeit über 10.000 Mitglieder. Er teilt sich in 13 Landesverbände auf. Zu den 13 Landesverbänden gehören unter anderem der Bayerische Dartverband und der Dartverband Berlin Brandenburg.

Die Einzelranglisten des DDV werden für Herren, Damen und Jugendliche geführt. Die Turniere werden wiederum auf Landes- und Bundesebene veranstaltet. Auch richtet der DDV die German Master aus, die deutschen Meisterschaften um den besten Spieler des Landes. Ebenso bekannt ist die Dart Liga des DDV. Bekannte Turniere im Rahmen dieser Dart Liga sind die Bull’s German Opens in Bochum, die Dortmund Open und der German Gold Cup in Bremen. Bei ersteren treten jährlich knapp 1600 Teilnehmer gegeneinander an. Das Bull’s German Open in Bochum ist damit eines der weltweit größten Dart Turniere. Neben der Dart Liga für Einzelspieler führt der DDV auch eine Dart Liga für Mannschaften. Diese wird auch Dart-Bundesliga genannt.

 

Dart Liga BDO – British Darts Organisation

Die British Darts Organisation (BDO) vertritt alle britischen Dartspieler und wurde bereits 1973 gegründet. Als Mitglied des WDF richtet sie gemeinsam mit diesen die Weltmeisterschaft des BDO aus. Als einziger Ausrichter bietet der BDO neben der Weltmeisterschaft der Männer ebenfalls eine Weltmeisterschaft der Frauen an. Traditionell findet die  Weltmeisterschaft des BDO im Januar statt. Der Austragungsort ist ebenso traditionell der Lakeside Country Club.

1992 kam es beim BDO zum Eklat als die Topspieler der Liga sich vom BDO loslösten und eine eigene Dart-Liga, die Professional Darts Corporation, gründeten. Seit diesem Zeitpunkt hat der BDO stark an Popularität eingebüßt. Waren sich BDO und PDC anfangs noch mehr oder minder ebenbürtig, sind inzwischen das Groß der Spieler zum bekannteren und gewinnträchtigeren PDC abgewandert.

 

Dart Liga PDC – Professional Darts Corporation

1992 gegründet dient die Professional Darts Corporation, kurz PDC, als reine Profiliga. Sie entstand dadurch, dass sich 16 Topspieler des Darts vom BDO loslösten. Ursächlich hierfür war ihre hohe Unzufriedenheit mit der Arbeit des BDO. Das bekannteste Gesicht der Abweichler war Phil Taylor, der mehrmalige Dartweltmeister. Zu Beginn noch ebenbürtig, gewann der PDC zunehmend an Popularität gegenüber dem BDO und dominiert inzwischen den Sport. In den letzten Jahren expandiert der PDC auch außerhalb Englands. Bekannte Ableger sind die German Darts Corporation, die den deutschsprachigen Raum für den PDC vertritt, und die Dutch Dart Foundation (DDF).

 

Spielvarianten bei Dart-Ligen

Jede Dart Liga besitzt ihre eigene Spielvariante. Bei der Weltmeisterschaft des PDC wird so zum Beispiel die verbreitete Variante des 501 Double Out gespielt. Bei dieser Spielvariante müssen 501 Punkte mit möglichst wenig Dartpfeilen auf 0 Punkte gebracht werden. Bei Überwerfen wird die Aufnahme des Spielers nicht gewertet. Auschecken kann der Spieler indes nur durch einen abschließenden Wurf auf ein Double-Segment. Dabei ist es unerheblich um welches Double-Segment es sich handelt.

Andere Dart-Ligen greifen aber auf  andere Varianten wie 301 oder 701 Double Out zurück. Einfacher sind indes die Single- oder Master-Outs mancher Dart-Ligen. Beim Single-Out darf über jedes beliebige Segment ausgecheckt werden. Beim Master-Out darf wiederum neben den Double-Segmenten auch über die Triple-Felder ausgecheckt werden. Die 701 Varianten werden übrigens zumeist bei den Team- oder Mannschafts-Ligen des Darts gespielt. Weniger verbreitet bei Dart-Ligen sind Double- und Triple-Ins. Hierbei muss man das Match durch das Treffen eines Double- beziehungsweise Triple-Feldes eröffnen.

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