Dartboard Material: Welche Dartscheibe kaufen?

Das richtige Dartboard für sich zu finden ist nicht ganz so leicht. Das  Angebot ist überwältigend. Die Unterschiede teils marginal. Wie findest also auch Du Deine passende Dartscheibe? Bezüglich dieser Frage wollen wir Dir im nachfolgenden Text einige Tipps und Tricks nennen, sodass Dein nächster Dartboard Kauf entspannt und zielsicher ablaufen kann.

 

Eine kleine Geschichte zum Ursprung des Dartboards

Wie auch schon beim Bogenschießen, wurden bei Dart ursprünglich die Räder von Wagen als Zielscheiben benutzt. Diese waren bekanntlich schon durch die Radspeichen in einzelne Segmente unterteilte. Erst 1897 erfand der englische Zimmermann B. Gamlin dann das moderne Board, das aus diesem Grund auch oft London Board genannt wird. Auf Gamlin ist die charakteristische Anordnung in 20 Segmente zurückzuführen. Die Segmente werden dabei so positioniert, dass Segmente mit einer hohen Wertigkeit von Segmenten einer niedrigen Wertigkeit flankiert werden. Das kitzelt ein höchstes Maß an Präzision aus den Spielern heraus, da minimale Abweichungen in der Zielgenauigkeit bereits zu einer niedrigen Punktzahl führen können. Später wurden dann noch die technisch besonders herausfordernden Double- und Triplefelder ergänzt.

 

Aufbau des Dartboards

Dartboards besitzen einen charakteristischen Aufbau. Einen Unterschied zwischen Soft- und Steeldartscheiben gibt es dabei bezüglich des Aufbaus nicht. Bei Deiner Suche nach dem passenden Dartboard, musst Du Dir also keine Sorgen um derlei Fragen machen. Mittig des Dartboards liegt das Bull’s Eye, das auch Double-Bull genannt wird. Es besitzt einen Wert von 50 Punkten. Umgeben wird das Bull’s Eye vom Single Bull bzw. Outer-Bull Ring. Dieses besitzt den halben Wert des Bull’s Eye (25 Punkte).

Ringförmig um das Single Bull liegen 20 Segmente mit einer Wertigkeit von 1-20. Auf der höchsten Position liegt dabei das 20er Segment. Unterbrochen werden die 20 Segmente von einem schmalen, inneren Ring: Den Triples. Diese verdreifachen den Wert eines Segmentes bei Treffer. Kreisförmig um die 20 Segmente sind die Doubles angebracht. Sie bilden den Abschluss der Dartscheibe. Namenskonform verdoppeln sie den Wert eines Segmentes. Damit ist das Segment mit dem höchsten Wert die Triple-20 (60 Punkte). Alle Abstände im Dartboard sind übrigens genormt und jedes Segment besitzt eine charakteristische Fläche.

 

Dartscheibe Material

Dartboards bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Die Spinne, die die Segmente unterteilt, wird so zum Bespiel zumeist aus Draht gefertigt. Sie sollten dünn und doch zugleich stabil sein. Ersteres ist wichtig, damit die Spinne möglichst wenig Darts ablenkt und der zweite Punkt damit sie bei einem etwaigen Treffer sich nicht gleich verformt. Die Dartboards werden wiederum aus Sisal, Kork oder Papier gefertigt. Sisal ist besonders hochwertig. Es handelt sich bei ihr um eine Naturfaser, die aus den Blättern der Agave gewonnen wird. Kork und Papier-Dartscheiben sind im Vergleich hierzu oftmals nur halb so teuer, denn der Materialeinsatz ist hier geringer. Auf der Suche nach der passenden Dartscheibe ist die Frage des Materials die wichtigste Frage.

 

Worauf Du beim Kauf einer Dartscheibe achten solltest

Wie bereits erwähnt, ist der wichtigste Faktor, wenn Du eine passende Dartscheibe suchst, die Frage nach dem Material. Diese Entscheidung solltest Du vor allen anderen Treffen. Generell haben alle drei Materialien ihre Vor- und Nachteile. Wer eher für den Fun-Faktor spielt, ist bei Kork und Papier sicher sehr gut aufgehoben. Spieler mit höheren Ambitionen sollten aber wohl eher zu Sisal greifen. Alle drei Materialen sollten eine hohe Langlebigkeit und Formstabilität teilen. Dies kannst Du relativ simpel testen: Bei Entfernen der Darts auf dem Dartboardmaterial sollte sich so zum Beispiel das Material der Dartscheibe keinesfalls vom Untermaterial abheben. Außerdem sollten sich die kleinen Lücken, die durch die Darts entstehen, möglichst gut wieder schließen.

Die Abnutzung bei Dartboards ist übrigens oft einseitig, weil bestimmte Segmente bevorzugt gespielt werden. Deswegen haben Dartboards, die drehbar sind, einen Vorteil gegenüber nicht drehbaren. Auch zweiseitige besitzen eine längere Lebensdauer. Immer dann, wenn ein Segment übermäßig abgenutzt wird, sollte das Board so gedreht oder gewendet werden, denn die Abnutzung erhöht die Wahrscheinlichkeit für Abpraller.

Das Design und die Farben beeinflussen Dartboards übrigens ebenso wenig wie der Aufbau. Ersteres ist reine Geschmackssache, letzteres normiert. Wichtig wiederum ist die dünne, aber stabile Spinne. Nur so kannst Du effektiv die Anzahl an Bouncer vermindern.

 

Alternativen zu klassischen Dartboards

Wer ein passendes Dartboard jenseits des bekannten London Boards sucht, kann auch ein Trainer-Board kaufen. Sie besitzen kleinere Double- und Tripleringe. Mit Trainer-Boards kannst Du gezielt Deine Präzision und vor allem die Check-Out Würfe trainieren. Bei Turnieren sind diese Dartboards aber nicht zugelassen. Viele Dartboards für den Hobbybereich beziehen zudem den Spaßfaktor stärker ein. Es gibt sie im Schachdesign oder mit Motiven. Kleine Comics oder witzige Sprüche sollen Deine Dartscheibe persönlicher gestalten. Grundsätzlich kann auch solch eine Dartscheibe sich als passend erweisen, allerdings sollten die Abstände der Norm entsprechen und das Design nicht vom Kauf ablenken.

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