Welches Dart-Barrel kaufen? Gewicht & Material

Dart-Barrels bilden das Herz- und Griffstück des Darts, denn an ihm halten die meisten Spieler den Dart. Zugleich ist das Dart-Barrel dasjenige Bestandteil des Darts, welches das höchste Eigengewicht hat. Die Wahl des Barrels beim Dart ist insofern von Bedeutung, als dass es aufgrund seines hohen Gewichtes sowohl den Wurf als auch die Flugbahn des Darts massiv beeinflusst. Barrels beim Dart gibt es in variierender Form, Länge, Material, Griffigkeit und Gewicht. Somit können sie optimal auf Deine Bedürfnisse angepasst werden. Auf der Suche nach dem passenden Dart-Barrel für Dich, musst Du folglich all diese Kriterien mit in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Das passende Dart-Barrel zu finden ist dementsprechend oftmals schwer.

 

Unterschied zwischen Soft- und Steeldart-Barrels?

Soft- und Steeldarts-Barrels unterscheiden sich nicht voneinander. Softdart-Barrels unterliegen lediglich einer strikteren Reglementierung des Gewichtes. Beim Softdart darf der Dartpfeil nämlich nicht mehr als 18g wiegen. Folglich weisen auch die Barrels beim Softdart ein weitaus geringeres Gewicht auf als diejenigen beim Steeldart, denn hier ist ein Gesamtgewicht des Darts von bis zu 50g zugelassen. Die meisten Spieler greifen jedoch auf ein Gewicht von 18-26g zurück bei den Darts.

Wichtig für Spieler im Softdartbereich zu wissen ist, dass sich die Gewichtsangabe des Barrels nicht zwingend ausschließlich auf dieses bezieht. Viele Verkäufer rechnen pauschale 2g für alle restlichen Bestandteile des Darts auf das eigentliche Gewicht des Barrels dazu. Das wirkliche Gewicht des Barrels nennen sie indes nicht. Die Verkäufer weisen jedoch explizit darauf hin, ob sich die Gewichtsangabe auf das Dart-Barrel oder den gesamten Dartpfeil bezieht.

Weitere Unterschiede zwischen Soft- und Steeldart-Barrels beziehen sich auf die Integration der Spitze. Beim Softdart muss die Spitze aufgrund eines hohen Verschleißes regelmäßig ausgetauscht werden. Sie sind damit ein reines Verbrauchsprodukt. Zwecks einfachen Austausches besitzen Softdart-Barrels ein Schraubengewinde. Beim Steeldart lässt sich dieses Schraubengewinde teils auch finden, aber es gibt auch Modelle, in der die Spitze fest in das Barrel eingelassen ist. Ebenso lassen sich, sowohl beim Soft- als auch Steeldart, Barrels ganz ohne Spitze finden. Diese muss man dann separat kaufen. Ist eine Spitze im Kauf hingegen enthalten, sollten deren Eigenschaften beachtet werden.

 

Wieviel muss man für Dart-Barrels bezahlen?

Du musst nicht nur das passende Dart-Barrel finden, sondern Dir auch dieses leisten können. Doch was kostet ein Barrel überhaupt? Üblicherweise werden Dart-Barrels im Dreierpack verkauft. Barrels aus günstigeren Materialien wie Messing oder Stahl kosten ab 10-15 Euro aufwärts. Barrels aus Tungsten kosten hingegen ungleich mehr. Der Preis ist hier nach oben offen. Gerade für Fanprodukte aus Tungsten bezahlt man teils einen ordentlichen Preis.

 

Wieviel sollte Dein Dart-Barrel wiegen?

Das Barrel nimmt wie bereits erwähnt den Großteil am Gesamtgewicht des Darts ein. Beim Softdart ist das Gesamtgewicht auf 18g limitiert, sodass das Barrel niemals mehr als ca. 16g überschreiten sollte. Dies dient dem Schutz der empfindlichen E-Dartboards. Beim Steeldart spielen die meisten Spieler zumeist mit einem Gewicht von 18-26g. Als Anfänger solltest Du es hier mit einem Dart um die 24g probieren. Beim Softdart sollte der Dart für Anfänger möglichst schwer sein. 18g bieten sich hier an. Das hohe Gewicht erhöht nämlich das Gefühl für den Dart in der Hand und wirkt sich positiv auf die Flugbahn aus.

Welches Gewicht für Dart-Barrels für Dich passend ist, musst Du durch Austesten herausfinden. Wir empfehlen Dir, Dich einfach einmal an verschiedene Gewichte zu wagen. Du merkst durch einige gezielte Würfe zumeist schnell, welches Gewicht Dir liegt. Ein zu geringes Gewicht lässt sich meist erst mit einer guten Technik spielen; ein zu hohes Gewicht kann aber wiederum den Arm ermüden.

 

Welches Material passt zum Dart-Barrel?

Dart-Barrels werden unter anderem aus Brass, Nickel, Eisen oder Tungsten hergestellt. Bei Brass handelt es sich um Messing, einer Legierung aus Zink und Kupfer. Nickel, Eisen und Tungsten sind hingegen Schwermetalle, die sich durch eine besonders hohe Dichte auszeichnen. Damit sind sie ideal für Barrels geeignet, die bekanntlich einerseits ein hohes Gewicht haben und zugleich möglichst dünn sein müssen. Je dünner der Durchmesser nämlich ausfällt, desto weniger Abpraller treten im Spiel auf.

Als besonders hochwertig gilt Tungsten bei der Herstellung von Barrels. Je höher der Anteil an Tungsten, desto dünner kann der Dart nämlich ohne Gewichtszunahme geformt werden. Einen 100%igen Tungsten-Barrel gibt es allerdings nicht. Üblicherweise kannst Du Barrels mit einem Anteil von Tungsten zwischen 80-95% finden. Da Tungsten jedoch eine recht teure Ressource ist, bezahlst Du für ein Tungsten-Barrel einen ordentlichen Preis. Anfänger sollten von dieser Investition vorerst Abstand nehmen.

Beim Kauf Deines Dart-Barrels solltest Du folglich vor allem Dein Spielniveau mit einfließen lassen. Teure Tungsten-Barrels lohnen für Anfänger nicht. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal bezüglich der Wahl ihres Barrels variieren. Wer jedoch für sich die perfekte Form, Länge und Griffigkeit gefunden hat, kann gerne zu Tungsten greifen. Auf das Flugverhalten des Darts wirkt sich die Materialwahl übrigens nicht aus.

 

Wieviel Gripp sollten Dart-Barrels haben?

Die Wahl des Gripps ist ebenso individuell wie die Frage nach dem passenden Gewicht für Dart-Barrels. Da viele Spieler den Dart am Barrel führen, ist es enorm wichtig, die richtige Griffigkeit zu finden. Nur so hast Du die volle Kontrolle über den Dart und den Abwurf und erzielst letztendlich die hohe Präzision, die beim Dart benötigt wird.

Die Regel für die richtige Griffigkeit des Dart-Barrels lautet: Je trockener die Hände, desto griffiger sollte der Dart sein. Zugleich darf der Dart jedoch auch nicht an der Hand kleben. Dies kann zu Verzögerungen beim Abwurf führen. Wer seinen Dart neben dem Barrel auch an Shaft oder Spitze führt, muss übrigens auch bei diesen Bestandteilen für eine ausreichende Griffigkeit sorgen.

Einen guten Gripp erzielt man durch Fräsungen, Gummierungen oder Rillen. Die Profile können dabei senk- wie waagerechter Natur sein. Die Bezeichnung polished deutet auf einen glatten Dart hin. Darts mit einer hohen Griffigkeit werden wiederum als Shark shaped bezeichnet. Welche Art Griffigkeit Du benötigst, kannst Du nur durch Austesten herausfinden. Bereits eine minimale Verschiebung einer Griffmulde kann zum Beispiel dazu führen, dass sich der Griff unnatürlich anfühlt.

 

Welche Länge und Form sollte Dein Dart-Barrel haben?

Dart-Barrels besitzen unterschiedliche Formen und Längen. Beides beeinflusst die Grifftechnik des Spielers ebenso wie die Flugbahn des Darts. Du solltest die Länge Deines Dart-Barrels so wählen, dass Du den Dart gut halten kannst. Das bedeutet, der Dart sollte möglichst natürlich und sicher in der Hand liegen. Der Griff darf keineswegs verkrampft ausfallen. Zugleich musst Du Deinen Fingern Platz zugestehen. Unabhängig davon mit wie vielen Händen Du den Dart hältst, Du solltest alle Finger, die nicht am Griff sind, bequem abspreizen können.

Bei den Formen gibt es diverse Varianten. Die vier Hauptformen sind: Straight (gerade), scalloped (gewellt), tapered (tropfenförmig) und bomb (bombenförmig). Mischformen existieren aber ebenfalls. Die Form des Barrels sollte basierend auf Deiner Wurfstärke gewählt werden. Kleine Spieler sowie Spieler mit schwachem Wurf sollten tropfenförmige Barrels verwenden. Spieler mit starken Wurf hingegen gleichdicke (zylinderförmige).

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