Warum sind Medizinbälle so schwer?

Den Medizinball kennen wir alle noch aus dem Sportunterricht aus der Schule. Doch wissen wir auch wie dieser gefüllt ist? Für all diejenigen, die sich schon immer gefragt haben warum Medizinbälle eigentlich so schwer sind, für die haben wir die Antwort. Medizin kann es schon mal nicht sein.

 

Aus welchem Material besteht ein Medizinball?

Während es früher nur den einen abgegriffenen Lederball gab, gibt es heutzutage schon viele verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Material- und Farbverarbeitungen. Aber eines haben sie alle gemeinsam. Es handelt sich um Vollbälle. Das bedeutet, dass Medizinbälle ihre Form und ihr Volumen nicht durch Luft, sondern durch eine andere Füllung erhalten.

 

Der bekannte Medizinball aus Leder

Jede Art eines Medizinballes verfügt über eine andere Füllung. So ist der Medizinball aus Leder zum Beispiel meist mit Fasern, Korkstücken oder Haaren gefüllt. Durch diese Art von Füllung ist der Lederball oft weicher und etwas größer als andere Bälle. Für manche Übungen ist das sehr von Vorteil.

 

Medizinbälle aus Kunststoff

Medizinbälle aus der heutigen Zeit werden oft aus Kunststoff hergestellt. Das bedeutet, dass sie eine Kunststoffbeschichtung bekommen. Gefüllt sind diese Medizinbälle meistens mit Sand, so dass sie auch etwas kompakter, aber auch härter sind. So können auch höhere Gewichte mit einem kleineren Ball genutzt werden. Medizinbälle aus Kunststoff haben ebenfalls den Vorteil, dass sie durch eine spezielle Beschichtung griffiger und rutschfestere Eigenschaften haben als der herkömmliche Medizinball aus Leder.

 

Medizinbälle aus Gel

Eine Spezialart von Medizinbällen ist die Füllung mit einem Gel dem Polymerkugeln beigefügt werden. Der Gelball hat den Vorteil, dass er aufgrund seiner Füllung verformbar und sehr anpassbar ist. Dadurch rutscht der Ball beim Werfen und Fangen nicht so leicht aus der Hand. Bei einem üblichen Gewicht von ein bis drei Kilogramm wird der Medizinball aus Gel gerne im Präventions- und Rehabilitationsbereich eingesetzt.

 

Fazit

Die Härte und das Gewicht eines Medizinballs sind also abhängig von der Art des Balls. Medizinbälle aus Leder sind durch die Füllung mit Kork, Haaren oder Fasern oft etwas leichter und müssen das Gewicht über ihre Größe kompensieren. Medizinbälle mit einer Kunststoffhülle sind dagegen mit Sand gefüllt und können aufgrund der daraus resultierenden geringen Dichte des Sandes auch bei schwererem Gewicht kompakter sein. Gelbälle sind im Gegensatz zu Kunstoffbällen aufgrund ihrer Füllung verformbarer und eignen sich daher besonders gut für Therapien. Ein Medizinball ist aufgrund seiner verschiedenen Füllungen im Zusammenhang mit dem Außenmaterial ein schweres Trainingstool, das Dich bei der Kräftigung Deiner Körpermitte und Deiner restlichen Muskulatur optimal unterstützt.

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