Yoga als Alternative zum Sport?

Ob es sich bei Yoga um eine Alternative zum Sport handelt ist keine leichte Frage und nach purem Ermessen zu beantworten. Sicherlich hat jede Sportart ihre Vor- und Nachteile. Eine Alternative sollte man daher immer an seinen eigenen Anforderungen und körperlichen Gegebenheiten messen. Aus der Sicht des Yoga ist der rein sportliche Ansatz nicht die zentrale Idee. Yoga hat viele positiven Gesichtspunkte, die es ermöglichen den Körper zu trainieren und die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Sowohl Konzentration, Koordination der Bewegungen und Abstimmung von Bewegung und Atmung können durch das Üben von Yoga optimiert werden. Auch Geduld und Ausdauer werden trainiert. Demnach kann Yoga nicht als reine Alternative, sondern eher als Kombinationspunkt mit anderen Sportarten gesehen werden.

Im Folgenden findest Du einen kleinen Erfahrungsbericht, der Dir vielleicht bei der Beantwortung Deiner Frage weiterhelfen wird.

 

Mein Erfahrungsbericht

„Ein anstrengender Arbeitstag geht zu Ende. Nach so vielen Stunden auf dem Schreibtischstuhl oder im Auto bin ich verspannt, müde und mein Rücken tut weh. Mein Weg führt mich nach der Arbeit direkt in ein Yogastudio. Dort treffe ich meine Freundin und wir besuchen den 18:00 Uhr Yogakurs zusammen. Draußen ist es regnerisch und kalt, so dass wir sehr froh sind in dem gemütlichen, warmen Yogaraum zu sitzen und auf unseren Yogalehrer zu warten.

Eine Yogamatte, Wolldecken, lockere Kleidung und Stoppersocken sind das einzige, was wir für die nächsten eineinhalb Stunden benötigen. Wir sammeln uns erst einmal und die Stunde beginnt. Bei leiser Musik ist die ersten Minuten Entspannung angesagt. Hinlegen, sich fallen lassen und auf den eigenen Atem konzentrieren. Dabei können alle schlechten Gedanken, die man eventuell über den Tag gesammelt hat, frei werden und verschwinden. Auch meine Kopfschmerzen werden weniger.

 

Auch Asanas machen stark

Nach der Entspannungseinheit folgen die Körperübungen (Asanas). Ich merke schon jetzt, dass ich mehr Energie habe als vorher. Wir sind nur sechs Personen in unserer Gruppe. Das macht das Üben noch angenehmer, da der Yogalehrer sich auf jeden von uns einstellen kann. So werde ich öfter korrigiert als mir lieb ist. Ich merke aber schnell, dass die Korrekturen mich weiterbringen und bekomme dadurch noch mehr Spaß an Yoga.

Durch die langsamen Übungen kann ich mich bewusster auf meinen Körper konzentrieren. Ich lerne sogar mit der Zeit wie ich meine Verspannungen durch bestimmte Asanas verbessern und sogar auflösen kann. Generell finde ich, dass mein Körper nach einiger Zeit geschmeidiger in der Bewegung und straffer im Aussehen geworden ist. Während des Trainings bleiben wir immer in Bewegung. Die Bewegungen sind dynamisch. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre.

 

Loslassen

Am Ende folgt eine Entspannungsübung. Ich liege erneut auf meiner Yogamatte. Ich habe die Augen geschlossen und konzentriere mich ganz auf meinen Atem. Ich spüre dabei ganz klar meinen Herzschlag, wie dieser sich immer mehr beruhigt. Das ist ein sehr angenehmes Gefühl. Diese letzte Übung soll die noch vorhandenen Stresshormone abbauen und den Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen. Ich finde, dass diese Tiefenentspannungsphase am Ende einer Yogastunde nicht fehlen darf, da das erweckte Prana (Lebensenergie) sonst eventuell zu Unruhe und Nervosität führen kann.

Mit dieser Yogaeinheit bin ich sichtlich entspannter und gehe mit mehr Energie aus dem Kurs als ich gekommen bin. Ich habe gute Laune und fühle mich auch gut. Generell kann ich von mir behaupten, dass ich mit stressigen Situationen im Alltag durch regelmäßige Yogaeinheiten viel besser zurechtkomme. Ich habe deutlich mehr Kraft, bin beweglicher und meine Rückenschmerzen haben sich reduziert. Das sind alles Vorteile, die ich durch jahrelanges Joggen nicht in diesem Umfang genießen konnte.

 

Mein Fazit: Yoga als Alternative zum Sport

Grundsätzlich sollte jeder für sich selbst entscheiden ob Yoga als Alternative zum Sport oder als Ergänzung zu den bisher ausgeübten Sportarten für einen selbst in Frage kommt. Es kommt dabei auf den Menschen an, der Yoga als Alternative zum Sport einsetzen möchte. Bei manchen Menschen ist Yoga eine Ergänzung zu weiteren sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen oder Fahrradfahren. Andere hingegen können verletzungsbedingt vielleicht eher Yoga praktizieren als andere Sportarten.

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