Die wichtigsten Taucher- und Schnorchler-Begriffe

Wie bei jeder Sportart gibt es auch beim Schnorcheln und Tauchen spezielle Begrifflichkeiten und Bezeichnungen, die Du als Schnorchler oder Tauchen kennen solltest. Die wichtigsten Begriffe rund ums Schnorcheln und Tauchen sowie deren jeweilige Bedeutung haben wir im folgenden Taucher-Einmaleins für Dich zusammengestellt.

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ABC-Ausrüstung

Die sogenannte ABC-Ausrüstung ist die Grundausrüstung jedes Tauchers und umfasst Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen.

Apnoetauchen

Beim Apnoetauchen, auch als Freitauchen bezeichnet, handelt es sich um die wohl ursprünglichste Form des Tauchens. Das griechische Wort „Apnoe“ bedeutet so viel wie Nichtatmung oder Atemstillstand und beschreibt damit, was Apnoetauchen ausmacht, nämlich das Tauchen mit nur einem Atemzug, d.h. ohne jegliche Gerätschaften und Sauerstoffzufuhr durch Tauchflasche und Sauerstoffgerät. Apnoetauchen wird auch als Wettkampfsport betrieben und birgt Risiken wie beispielsweise das Erleiden eines Barotraumas, weshalb Apnoetauchen für Ungeübte ohne entsprechendes, meist jahrlanges Training gefährlich und nicht zu empfehlen ist.

Atemregler

Atemregler, auch Lungenautomat genannt, sind Teil der beim Tauchen eingesetzten Drucklufttauchgeräte und ermöglichen auch unter Wasser das Atmen eines unter Druck stehenden Atemgases, indem sie das Atemgas auf den vorherrschenden Umgebungsdruck reduzieren.

Ausblasventil

Das Ausblasventil, auch als Auslass- oder Rückschlagventil bezeichnet, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Mundstückes eines Schnorchels. Das Ventil verhindert das Einlaufen von Wasser und lässt stattdessen nur Wasser hinaus, was das Ausblasen des Schnorchels, das z.B. nach dem Abtauchen notwendig wird, enorm vereinfacht.

 

Barotrauma

Das Barotrauma ist eine Kompressionskrankheit (Squeeze), die eine Druckschädigung in oder an Hohlräumen des menschlichen Körpers wie z.B. der Lunge bezeichnet. Durch Über- oder Unterdruck kommt es dabei zu Schäden an Lunge, Ohren, Augen oder anderen Organen. Ein Barotrauma entsteht typischerweise in der Auftauchphase (Dekompression). Die Gefahr eines Barotraumas lässt sich durch den beim Tauchen notwendigen Druckausgleich, der beim Auf- und Abtauchen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollte, verringern. Erfahre mehr über die Taucherkrankheit.

Brevet

Unter einem Brevet wird ein Tauchschein als Nachweis einer erfolgreich abgelegten Tauchausbildung und des aktuellen Ausbildungsstandes verstanden. Brevets können von Tauchorganisationen, Tauchschulen und Tauchvereinen ausgestellt werden, sind international gültig und z.B. für das Ausleihen von Tauch-Equipment und die Teilnahme an Tauchausflügen notwendig. Die einzelnen Tauchorganisationen erkennen ihre Tauchscheine untereinander an. Bei von Tauchschulen ohne Organisationszugehörigkeit abgenommenen Tauchscheinen können dagegen mitunter Probleme bei der Anerkennung auftreten.

Buddy

Ein Buddy (engl. für Kumpel) ist ein Tauchpartner. Das sogenannte Buddy-System ist im Tauchsport gang und gäbe und hat zum Ziel, die Sicherheit der Taucher dadurch zu erhöhen, dass sie niemals alleine, sondern immer zusammen mit einem Buddy tauchen. Tauchorganisationen wie PADI oder SSI legen größten Wert auf die Einhaltung des Buddy-Systems. Über einschlägige Taucherportale kannst Du einen Buddy online finden. Mit dem Buddy als Partner planst Du Deine Tauchgänge, bereitest diese vor, führst sie aus und bereitest sie nach. Gleichzeitig leisten sich Buddys Hilfestellung beim An- und Ablegen der Tauchausrüstung, kontrollieren gegenseitig die Funktionsfähigkeit des Equipments und kommen einander in Notsituationen zur Hilfe. Aus diesem Grund ist das Vertrauen zwischen den Buddys unabdingbar.

 

CMAS

Die Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques bzw. World Confederation of Underwater Activities, kurz CMAS, ist eine der vier weltweit größten und bedeutendsten Tauchausbildungs-Organisationen. Als deutsche Vertreter sind z.B. der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) und die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) dem internationalen Zusammenschluss verschiedener Tauchverbände angeschlossen.

 

Druckausgleich

Beim Druckausgleich handelt es sich um eine beim Tauchen übliche Technik, die angewendet wird, um ein Barotrauma, das durch Über- oder Unterdruck z.B. beim Auftauchen entsteht und damit einhergehende Organschäden zu vermeiden. Typische Anzeigen für einen notwendigen Druckausgleich ist ein unangenehmer Druck auf den Ohren. Ein Druckausgleich kann auf verschiedene Arten ausgeführt werden. Dazu zählen das Hin- und Herbewegen des Kiefers, Gähnen und Schlucken, die „Toynbee-Methode“ (Zuhalten der Nasenlöcher und gleichzeitiges Schlucken) sowie die umstrittene „Valsalve-Methode“ (Zuhalten der Nase und kräftiges Hineinpusten). Der flexible und leicht zugängliche Nasenerker der Taucherbrille macht das Durchführen eines Druckausgleichs beim Ab- oder Auftauchen problemlos möglich.

 

Finimeter

Als Finimeter wird die Druckanzeige bezeichnet, die Auskunft über die in der Tauchflasche noch vorhandene Luft gibt.

 

Konsole

Eine Konsole beinhaltet mehrere Instrumente wie beispielsweise das Finimeter, den Tiefenmesser und einen Kompass. Damit lassen sich alle beim Tauchen wichtige Werte auf einen Blick einsehen und prüfen.

 

NAUI

Bei der NAUI, kurz für National Association of Unterwater Instructors, handelt es sich um einen internationalen Zusammenschluss verschiedener Tauchverbände. Die NAUI agiert weltweit und gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Ausbildungsorganisationen.

 

Oktopus

Als Oktopus wird beim Tauchen ein zweiter Atemregler bezeichnet, der für den Fall, dass der Hauptatemregler ausfällt oder Probleme verursacht, als Ersatz dient und die Luftversorgung des Tauchers oder seines Tauchpartners gewährleistet.

 

PADI

Die Professional Association of Diving Instructors, kurz PADI, ist eine der vier weltweit bekanntesten und wichtigsten Ausbildungsorganisationen. Es handelt sich um einen Zusammenschluss verschiedener Tauchverbände, die eigene Tauchschulen betreiben, Taucher ausbilden, entsprechende Tauchkurse anbieten und den Tauchschein für verschiedene Ausbildungslevel abnehmen.

 

Schnorchel

Ein Schnorchel ist ein fester Schlauch oder ein leicht gebogenes Rohr mit einem Mundstück aus Silikon oder Gummi und ermöglicht die Atmung unter Wasser, indem das obere Ende des im Durchschnitt rund 35cm langen Rohrs mindestens 3cm aus dem Wasser herausragt. In der Regel besitzen Schnorchel, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind, außerdem eine Befestigungsvorrichtung zur Anbringen am Maskenband der Tauchmaske.

Schwimmflossen

Schwimm- bzw. Tauchflossen gehören zur Grundausstattung jedes Tauchers. Bei Schwimmflossen handelt es sich um Schwimmhilfen, die an den Füßen getragen werden und dem Träger eine schnellere Fortbewegung im und unter Wasser ermöglichen. Schwimmflossen sind den Flossen von Fischen und anderen Meerestieren nachempfunden. Sie bestehen aus einem geschlossenen oder offenen Fußfach, an das sich ein Flossenblatt, in das für beste Schub- und Vortriebseigenschaften meist Strömungskanäle und/oder -löcher eingelassen sind, anschließt.

Spritzwasserschutz

Ein Spritwasserschutz ist ein Aufsatz, der sich auf dem oberen, aus dem Wasser ragenden Ende des Schnorchels befindet und dafür sorgt, dass auch bei unruhiger See oder hohem Wellengang kein Wasser in den Schnorchel eindringt.

SSI

SSI steht als Abkürzung für Scuba Schools International, eine der bekanntesten und wichtigsten, weltweit tätigen Tauch-Ausbildungsorganisationen. Die unter der SSI zusammengefassten Tauchverbände bieten Tauchausbildungen an und ermöglichen den Erwerb von Tauchscheinen auf verschiedenen Ausbildungsleveln.

 

Tauchcomputer

Ein Tauchcomputer, auch Dekompressionscomputer genannt, gehört zur Pflichtausrüstung jedes Tauchers. Der Computer erinnert an eine Fitnessuhr, die alle wichtigen Daten rund um den Tauchgang (Wassertemperatur, Tauchtiefe, Tauchzeit, Aufstiegsgeschwindigkeit etc.) erfasst, einen elektrischen Kompass beinhaltet und auf Grundlage aller Daten ein Profil des Tauchgangs erstellt. Damit hilft ein Tauchcomputer bei Planung und Durchführung von Tauchgängen und vermeidet Dekompressionsunfälle. Neueste Modelle zeichnen auch die Atem- und Herzschlag-Frequenz des Tauchers auf und verfügen bereits über Farb-Displays.

Taucherbrille/Tauchmaske

Eine Taucherbrille ist ein absolutes Must-have für jeden Taucher und Schnorchler, schließlich ermöglicht die Maske es, unter Wasser klar zu sehen. Ein großes, idealerweise aus splitterfreiem Temperglas oder ähnlich robusten Materialien bestehendes Sichtglas sorgt für eine tolle Rundumsicht unter Wasser. Ein verstellbares Silikon-Maskenband lässt sich individuell an jede Kopfform anpassen und sorgt für sicheren Halt. Als wichtigste Kriterien bei der Auswahl eines Tauchmaske gilt die Passform, denn nur wenn die Brille perfekt sitzt, ist ungetrübtes Tauchvergnügen garantiert.

Tauchflasche

Bei einer Tauchflasche, auch als Pressluftflasche oder Atemluftflasche sowie fälschlicherweise oft auch als Sauerstoffflasche bezeichnet, handelt es sich um einen Behälter zur Aufbewahrung komprimierter Luft wie sie beim Tauchen zur Atmung unter Wasser eingesetzt wird. Sie sind in verschiedenen Größen (in der Regel 10 und 12 Liter) erhältlich.

Tiefenmesser

Der Tiefenmesser ist wichtiger Bestandteil der Tauchausrüstung. Das Druckmessgerät zeigt jederzeit die aktuelle Tauchtiefe an und ermittelt meist auch die maximale Tauchtiefe.

Tiefenrausch

Ein Tiefenrausch, auch als Stickstoffnarkose bekannt, wird durch erhöhten Stickstoff-Teildruck ausgelöst und entsteht, wenn man mehr als 30 Meter tief taucht und der in der Tiefe entsprechend höhere Stickstoffdruck die Funktionen des Gehirns beeinträchtigt. Ähnlich wie bei einem Alkoholrausch kann es bei einem Tiefenrausch zu Bewusstseinseintrübungen kommen. Entsprechend lässt sich ein Tiefenrausch an Symptomen wie übersteigerter Euphorie, vermindertem Urteilsvermögen, langsamerer Reaktion, Orientierungslosigkeit und Angstzuständen oder gar Panik erkennen.

Trockenschnorchel

Trockenschnorchel verfügen über ein ausgereiftes Verschlusssystem in Form eines Aufsatzes am oberen Schnorchelrohr-Ende, das das Eindringen von Wasser verhindert, indem sich der Schnorchel selbst beim Abtauchen komplett verschließt.

 

Unterwasserzeichen

Unterwasserzeichen dienen zum Informationsaustausch zwischen Taucher und Buddy während des Tauchgangs. Die international einheitlichen Handzeichen wie z.B. das OK-Zeichen (Daumen und Zeigefinger beschreiben einen Ring) ermöglichen die Kommunikation unter Wasser und vermeiden Missverständnisse zwischen den Tauchpartnern.

 

Ventilschnorchel

Als Ventilschnorchel werden Schnorchel bezeichnet, die über ein Ausblasventil verfügen. Damit zählen je nach Ausstattung beispielsweise auch Trockenschnorchel zu den Ventilschnorcheln. Zusätzlich sind viele Ventilschnorchel außerdem mit einem Spritwasserschutz ausgestattet.

 

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