Medizinball Übungen / Training - Trainingsplan

Medizinball Übungen - Für mehr Spaß am Sport - #DoYourSports

Uns allen aus dem Sportunterricht bekannt, erlebt der Medizinball derzeit seinen zweiten Frühling. Boxer, Ringer oder Leichtathleten schwören schon seit jeher auf das Training mit dem Medizinball, da er Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gleichermaßen optimiert. Nunmehr sind auch die alltäglichen Fitnessstudios auf die Idee gekommen, die Medizinbälle nach und nach aus dem Keller in ihr Sortiment zu packen.

Aber was macht das Training mit dem Medizinball so besonders? Das Training mit dem Medizinball gilt als besonders effektiv, da fast die gesamte Muskulatur angesprochen wird. Sie stellen die perfekte Alternative zu klassischen Hanteln und Gewichten mit dem Fokus auf dynamische Bewegungsabläufe dar. Daneben gibt es eine überragende Übungsvielfalt – das Training mit dem Medizinball wird also nie langweilig!

Tipp: Dir fehlt noch das passende Gewicht für Dein Medizinball-Training? Bei uns im Onlineshop kannst Du Dir einen Medizinball kaufen und zwischen Gewichtsklassen von 1 – 10 kg wählen.

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Übungen mit dem Medizinball

Wir haben Dir einige Übungen aus dem Medizinball-Training vorgestellt. Die Übungen reichen vom einfachen Schwierigkeitsgrad (für Anfänger) bis hin zum erhöhten Schwierigkeitsgrad (für Fortgeschrittene).

Grundsätzlich kann man auch beim Training mit Medizinbällen zwischen zwei Trainingszielen unterscheiden: Kraftausdauer und Muskelaufbau. Beim Muskelaufbau wird gezielt mit viel Gewicht, aber geringeren Wiederholungen (8 – 20 Wiederholungen) gearbeitet, um Muskulatur aufzubauen. Kraftausdauer bedeutet wiederum viele Wiederholungen (20 – 40 Wiederholungen) mit wenig Gewicht, um Kraftleistungen über einen längeren Zeitraum hinweg aufrechterhalten zu können.

Wenn Du für Dein Workout mit dem Medizinball Übungen auswählst, kannst Du daher nach Belieben festlegen, welches Trainingsziel Du Dir setzt.

 

Was sind häufige Fehler im Training mit dem Medizinball?

Auf den ersten Blick erscheint die Technik bei den Übungen nicht sehr komplex und einfach zu erlernen. Du solltest bei der Ausführung aber trotzdem stets auf die korrekte Technik achten, denn: Technik ist das A und O für ein effektives Workout. Der Kern jeder Übung sind Körperhaltung und Körperstabilität.

Für den Einstieg empfehlen wir mit niedrigen Gewichten zu trainieren und sich nicht zu überschätzen, damit die Verletzungsgefahr möglichst gering gehalten wird. Als Einstieg bieten sich 1 - 3 kg Gewichte für Frauen bzw. 3 - 5 kg Gewichte für Männer an. Je nach Können oder Kenntnissen aus anderen Fitnessbereichen kann variiert werden.

 

8 Übungen mit dem Medizinball

 

Medizinball Übungen: #1 - Oberkörperrotation (stehend)

Besonders für Anfänger ist es wichtig, sich zunächst an das dynamische Training mit dem Medizinball zu gewöhnen. Dafür eignen sich hervorragend die Übungen #1 und #2, da diese nicht allzu komplex sind, wenig Technik erfordern und trotzdem effektiv sind.

Die Übungen können aber auch exemplarisch zur Erwärmung der Muskeln vor dem Training ausgeführt werden. Achte bitte darauf, dass Du dafür wenig Zusatzgewicht benutzt.

Ausführung: Stell Dich zunächst hüftbreit hin und halte den Ball mit beiden Händen fest. Dann drehst Du den Ball mit gestreckten Armen und auf Schulterhöhe abwechselnd von der einen zur anderen Seite.

Variation: Du kannst den Schwierigkeitsgrad erhöhen und Deine Koordinations- und Gleichgewichtsfähigkeit fördern, indem Du abwechselnd je ein Bein hebst.

Übung mit dem Medizinball 1 - Oberkörperrotation

Trainingsziel: Stärkung der Rumpfmuskulatur und der seitlichen Bauchmuskeln

Satz- und Wiederholungsschema: Zur Erwärmung empfehlen wir Dir die Übung in etwa 30 – 120 Sekunden durchzuführen. Für Anfänger eignen sich 10 – 12 Wiederholungen á 3 – 5 Sätze.

 

Medizinball Übungen: #2 - Rumpfkreisen

Im Vergleich zur Oberkörperrotation der Übung #1 wandert der Medizinball nunmehr um den ganzen Körper rum.

Ausführung: In der Ausgangsposition stellst Du Dich zunächst hüftbreit hin und hältst den Ball mit beiden Händen fest. Dann führst Du den Medizinball in einer aufrechten Standposition um die Hüfte. Achte darauf, dass der Oberkörper möglichst stabil bleibt.

Übung mit dem Medizinball: Rumpfkreisen

Trainingsziel: Kräftigung der Rumpfmuskulatur und der seitlichen Bauchmuskulatur

Satz- und Wiederholungsschema: Zur Erwärmung empfehlen wir Dir die Übung in etwa 30 – 120 Sekunden durchzuführen. Für Anfänger eignen sich 8 – 10 Wiederholungen je Seite á 3 – 5 Sätze.

 

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Medizinball Übungen: #3 - Bauch Crunch

Mit dem Bauch Crunch erreichst Du das nächste Level in Deinem Medizinball-Training. Der klassische Bauch Crunch ist eine intensive Übung für die Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur. Mit dem Zusatzgewicht des Medizinballs ist die Übung noch intensiver, da die Übungsausführung mit Gewicht eine gewisse Instabilität mit sich bringt, die die Kernmuskulatur (Bauchmuskeln und untere Rückenmuskulatur) dazu zwingt, sie auszugleichen.

Ausführung: In der Ausgangsposition befindest Du Dich auf weichen Oberfläche (beispielswiese Fitnessmatte) in Rückenlage. Die Beine sind angewinkelt, die Füße sind aufgestellt. Aus dieser Position richtest Du Dich aus den Bauchmuskeln heraus in den Sitz auf. Der Oberkörper ist dabei leicht zurückgebeugt, die Bauchmuskeln sind auf Spannung.

Übung mit dem Medizinball: Bauch Crunch

Achtung: Die Füße sollten während der Bewegung stets auf dem Boden sein, ansonsten arbeitest Du mehr aus dem Schwung als aus den Bauchmuskeln heraus.

Tipp: Der klassische Bauch Crunch mit dem Medizinball besteht daraus, den Ball über den Kopf einem Partner zuzuwerfen. Der Ball kann aber genauso gut für einen kurzen Moment in dieser Position gehalten werden. Danach langsam in die Ausgangsposition zurück.

Trainingsziel: Kräftigung der Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur

Satz- und Wiederholungsschema: Wir empfehlen Dir zu Beginn 10 – 12 Wiederholungen á 3 – 5 Sätze. Danach kannst Du das Gewicht des Medizinballs steigern.

 

Medizinball Übungen #4 - Russian Twist

Der Russian Twist ist eine sehr beliebte Variante im Bauchmuskeltraining. Inzwischen hat die Übung auch ihren Weg in das Medizinball-Training gefunden. Der Russian Twist bringt insbesondere die seitlichen Bauchmuskeln zum Brennen, da es sich um eine drehende Bewegung handelt. Die Übung kann in zwei Varianten ausgeführt werden: Mit ausgestreckten, auf dem Boden liegenden Beinen oder im Schwebesitz. Letzteres führt allerdings zu mehr Instabilität, die die Rumpfmuskulatur ausgleichen muss, das bedeutet letztlich ein noch intensiveres Workout.

1. Gestreckte Beine: Setz Dich auf den Boden mit angewinkelten Beinen, die Füße bleiben während der Übung stets auf dem Boden stehen und heben nicht an. Der Oberkörper ist leicht zurückgelehnt. Der Medizinball wird mit ausgestreckten Armen und beiden Händen über dem Schoß gehalten. Drehe dann den Oberkörper abwechselnd nach links und rechts. Achte darauf, dass der Bauch unter Spannung bleibt und der Rücken nicht ins Hohlkreuz gelangt.

2. Schwebesitz: Komme zunächst in den Schwebesitz. Dazu hebst Du die leicht gebeugten Beine vom Boden ab, so dass Du nur mit dem Po den Boden berührst. Finde eine stabile Lage. Aus dieser Position heraus führst Du abwechselnd nach links und rechts kontrollierte Oberkörperrotationen wie in Variante #1 aus.

3. Erhöhter Schwierigkeitsgrad: Um die Intensität der Bewegung zu erhöhen, solltest Du Dich bemühen, stets mit dem Gewicht so nah wie möglich zum Boden zu gelangen, ohne dass es ihn tatsächlich berührt. Daneben kannst Du natürlich mit Schnelligkeit arbeiten, wobei Du darauf achten solltest, dass die Übung korrekt ausgeführt wird.

Übung mit dem Medizinball: Russian Twist

Trainingsziel: Primär Kräftigung der schrägen Bauchmuskeln, sekundär gerade und untere Bauchmuskulatur, Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur werden bei der Bewegung auch gefordert

Satz- und Wiederholungsschema: Wir empfehlen Dir zunächst 5 – 20 Wiederholungen pro Seite á 3 – 5 Sätze durchzuführen. Du kannst Dich steigern, indem Du das Gewicht des Medizinballs erhöhst.

 

Medizinball Übungen: #5 - Beckenheben

Der Beckenlift ist eine klassische und beliebte Übung aus dem Bauch-Beine-Po-Bereich, da er insbesondere die Gesäßmuskulatur stärkt. Die Übung sollte aber auch außerhalb des BOP-Bereichs nicht unterschätzt werden, da es vielfältige Variationen gibt, mit denen Du den Schwierigkeitsgrad um einiges erhöhen kannst (beispielsweise einbeiniges Beckenheben) und Dein Training somit intensivieren kannst.

1. Setposition: Komme zunächst in die Ausgangsposition, indem Du Dich in Rückenlage auf eine weiche Unterlage (beispielsweise eine Fitnessmatte) legst. Die Arme sind vom Körper weg ausgestreckt und der Blick ist nach oben gerichtet.

2. Beckenlift: Nun legst Du Dich Fersen oben auf dem Medizinball ab und hebst das Becken an, bis Beine und Rumpf eine gerade Linie bilden. Dabei berühren nur noch Deine hinteren Schulterpartien, der Kopf und die Arme den Boden. Während der Bewegung bleibt der Körper extrem angespannt. Warte kurz ab ehe Du das Backen wieder absenkst und die Übung wiederholst.

3. Erhöhter Schwierigkeitsgrad: Der klassische Beckenlift auf dem Medizinball kann um einiges intensiviert werden, indem die Übung beispielsweise einbeinig ausgeführt wird. Du kannst das Bein entweder angewinkelt auf das Standbein legen oder ausstrecken und in dieser Position halten.

Übung mit dem Medizinball: Beckenheben

Trainingsziel: Kräftigung der hinteren Oberschenkel-, der Gesäß- und der Rückenmuskulatur.

Satz- und Wiederholungsschema: Wir empfehlen Dir zu Beginn 3 – 5 Sätze á 8 – 10 Wiederholungen durchzuführen. Danach kannst Du den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

 

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Medizinball Übungen: #6 - Ausfallschritt mit Frontheben

Ausfallschritte (engl. ‚Lunges‘) gehören neben den Kniebeugen zu den absoluten Klassikern im Fitness-Training, wenn es darum geht, das Gesäß und die Oberschenkel zu trainieren. Mit der Kombination aus Ausfallschritten und Frontheben werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, da auch der Oberkörper beansprucht wird. Ein intensiveres Workout ist kaum vorstellbar. Wir haben Dir zusätzlich noch eine Variation vorgestellt, mit der Du andere Muskelgruppen ansprichst.

1. Setposition: Zu Beginn kommst Du in die Ausgangsposition, indem Du dich hüftbreit hinstellst und den Medizinball vor dem Körper hältst.

2. Lunges: Nun folgt der Ausfallschritt. Dazu spannst Du die Bauchmuskeln an und machst einen großen Schritt (circa 60 – 90 cm nach vorne). Die Hüfte wird zum Boden gesenkt, bis die sich die Hinterseite des Beins fast parallel zum Boden befindet. Das vordere Bein befindet sich in einem 90°-Winkel! Aus dieser Bewegung heraus führst Du das Frontheben aus, indem Du die Arme mit dem Medizinball anhebst, so dass sich das Gewicht in der Endposition über dem Kopf befindet. In dieser Position verharrst Du einen Moment ehe Du langsam aus der Kraft der Beinmuskulatur in die Ausgangsposition zurückkehrst und die Seite wechselst.

Übung mit dem Medizinball: Ausfallschritt mit Frontheben

Wichtig: Du arbeitest beim Frontheben nicht mit Schwung, sondern mit reiner Körperspannung.

3. Oberkörper drehen: Du kannst die Übung variieren, indem Du die Arme anstatt über den Kopf zur Seite drehst. Nachdem Du den Ausfallschritt gemacht hast, drehst Du deinen gestreckten Oberkörper zur Seite des vorderen Beins. In dieser Position verharrst Du ein paar Sekunden, ehe Du Dich mit der Kraft des Oberschenkels zurück in die Ausgangsposition (Stand) drückst.

Übung mit dem Medizinball: Ausfallschritt mit Oberkörper drehen

Trainingsziel: Kräftigung der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur durch Ausfallschritte, Kräftigung der Schulter-, Brust- und Rückenmuskulatur durch Frontheben

Satz- und Wiederholungsschema: Ausfallschritte fallen insbesondere Einsteigern in die Fitnesswelt sehr schwer, Muskelkater ist vorprogrammiert. Daher empfehlen wir Dir zunächst mit geringem Gewicht und wenig Wiederholungen zu starten (8 – 10 Wiederholungen pro Bein). Das Gewicht sollte stets so gewählt werden, dass die Bewegung über Kopf korrekt ausgeführt werden kann. Nachdem Du die Technik erlernt hast, kannst Du Dich steigern (10 – 12 Wiederholungen pro Bein).

 

Medizinball Übungen: #7 - Stütz auf dem Ball

Die Übung ähnelt dem klassischen Unterarmstütz. Der Unterarmstütz (‚Planking‘) ist derzeit in aller Munde und an Effektivität in Sachen Bodyweight-Training kaum zu überbieten, da er den ganzen Körper, insbesondere die vordere und hintere Rumpfmuskulatur, beansprucht. Es hieße nicht Planking, wenn diese Übung nicht auf im Medizinball-Training zu finden wäre. 

1. Setposition: Gehe zunächst in die korrekte Ausgangsposition. Dazu gehst Du auf die Knie und legst deine Oberschenkel auf dem Boden ab. Die Arme befinden sich ausgestreckt auf dem Medizinball. Achte darauf, dass die Ellbogen sich unter den Schultern befinden.

2. Planking: Nun spannst Du deinen Bauch an und hebst Knie und Hüfte an, bis sich Dein Körper von Kopf bis Fuß in einer Linie befindet (Brett). Halte diese Position, aber achte darauf, dass dein Becken nicht nach unten sinkt, sondern Du stets in einer geraden Linie bleibst.

3. Höherer Schwierigkeitsgrad: Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kannst Du Dich mit den Füßen vor und zurückschieben oder jeweils einen Arm / ein Bein abwechselnd heben. Zusätzlich kannst Du Dir auch Gewichte auf die Hüfte legen lassen.

Übung mit dem Medizinball: Plank auf dem Ball

Tipp: Der Stütz auf dem Medizinball ist Dir (noch) zu schwer? Du kannst die Übung auch zunächst auf den Knien durchführen und erst später auf die Füße wechseln.

4. Bergsteiger mit Medizinball: Wem das noch nicht genug ist, kann die Intensität der Übung steigern, indem ‚Mountain Climbers‘ (Bergsteiger) ausgeführt werden. Dazu hebst Du ein Fuß aus der Liegestützposition heraus vom Boden ab und führst das Knie zur Brust. Dabei bildet der gesamte Körper von den Schultern bis zu den Füßen eine gerade Linie. Danach senkst Du das Knie wieder ab und wiederholst die Bewegung mit dem anderen Bein.

Übung mit dem Medizinball: Bergsteiger

Tipp: Für noch mehr Intensität kannst Du die Schnelligkeit der Mountain Climbers steigern bis hin zu den ‚Runnings‘. Achte aber darauf, dass dein Körper stets stabil bleibt.

Trainingsziel: Kräftigung der Bauchmuskeln, daneben sind auch eine Vielzahl weiterer Muskelpartien an der statischen Haltearbeit beteiligt (beispielsweise Trizeps, Schulter-, Brust- und Beinmuskeln)

Satz- und Wiederholungsschema: Beim Stütz ist sehr viel Luft nach oben – zu Beginn empfehlen wir Dir ein Ziel von 60 – 90 Sekunden.

 

Medizinball Übungen: #8 - Liegestütz auf dem Ball

Last but not least wollen wir Dir den Liegestütz auf dem Medizinball mit einigen Variationen vorstellen. Die Liegestütze (engl. ‚Push Up‘) ist wohl eine der effektivsten Fitnessübungen der Welt, da nahezu das gesamte Körpergewicht während der Übung auf dem Oberkörper lastet und dadurch enorm viele Muskelgruppen involviert sind.

 

Variation #1 – die klassische Liegestütze auf dem Ball

1. Setposition: Komme zunächst in die Ausgangsposition. Du legst Deine Hände dazu schulterbreit oben auf den Medizinball, der in etwa unter Deiner Brust platziert ist. Deine Fingerspitzen zeigen dabei nach außen. Du stellst die Knie auf, der Körper bleibt gerade wie ein Brett.

2. Push Ups: Nun folgen die Liegestütze. Dazu beugst Du die Arme im Ellbogengelenk, wobei sich das Brustbein dem Ball nähert. Die Ellbogen führst Du dabei eng an den Rippen vorbei, da Du enge Liegestütze ausführst (engl. ‚Close Push Ups‘). Achte darauf, dass die Ellbogen nicht nach außen gedrückt sind. Danach bewegst Du Dich langsam mit der Kraft Deiner Arm- und Brustmuskulatur wieder in die Ausgangsposition und wiederholst die Übung.

Übung mit dem Medizinball: Liegestütz

Variation #2 – Eine Hand auf dem Ball

Du kannst die Bewegung variieren, indem Du lediglich eine Hand auf dem Ball ablegst und die andere Hand sich auf dem Boden befindet. Durch den Höhenunterschied wird der tieferliegende Arm stärker beansprucht, was sich besonders intensiv auf die Muskulatur auswirkt. Die Instabilität wirkt sich enorm auf die Bewegungsausführung aus – Deine Muskulatur muss das „Wackeln“ des Balls ausgleichen und noch intensiver arbeiten.

1. Setposition: Du befindest Dich zunächst in der Ausgangsposition. Dazu stützt Du in der Liegestützposition eine Hand auf dem Boden und die andere Hand auf dem Medizinball ab. Beide Hände sind in etwa Schulterhöhe aufgestellt, der Rumpf ist extrem angespannt, bis Dein Körper eine gerade Linie bildet (der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten).

2. Push Up: Nun führst Du die Liegestützbewegung durch, indem Du die Arme im Ellbogengelenk beugst und den Oberkörper zum Ball absenkst. In dieser Position verharrst Du einen Moment, dann drückst Du Dich mit der Kraft Deiner Arm- und Brustmuskulatur zurück in die Setposition.

3. Seitenwechsel: Nach einigen Wiederholungen wechselst Du die Seite.

4. Erhöhter Schwierigkeitsgrad: Um die Intensität der Übung nochmals zu steigern, kann die einhändige Liegestütze mit Handwechsel ausführen. Dazu wechselt der Medizinball nach jedem Liegestütz die Hand, indem Du den Ball in der Ausgangsposition von einer Seite auf die andere rollst. Der Rumpf ist angespannt, die Ellenbogen zeigen bei der Beugung der Arme zur Seite.

5. Extrem hoher Schwierigkeitsgrad: Für alle, die wirklich nicht genug von Liegestützen kriegen können und nur für absolute Könner: Du kannst beide Beine ebenfalls während der gesamten Bewegung auf einen Ball ablegen. Das erfordert enorm viel Koordinations- und Gleichgewichtsfähigkeit.

Übung mit dem Medizinball: Einhändige Liegestütze

Trainingsziel: Kräftigung der Brustmuskeln, des Trizeps, der Deltamuskeln und im Übrigen des gesamten Körpers

Satz- und Wiederholungsschema: Die klassische Liegestütze sollte zu Beginn mit 8 – 10 Wiederholungen á 1 – 3 Sätze ausgeführt werden. Bei der einhändigen Liegestütze kannst Du ebenfalls mit diesem Satz- und Wiederholungsschema anfangen, kannst Dich aber weiterhin steigern (10 – 12 Wiederholungen pro Seite á 3 Sätze).

 

Fazit zum Medizinball Trainingsplan

Wer einen verstaubten Medizinball in seinem Keller liegen hat, sollte ihn unbedingt vom Staub befreien und in sein Fitnesstraining integrieren. Das Training mit dem Medizinball bietet eine enorme Vielfalt an Übungen, spricht zeitgleich verschiedene Muskelgruppen an und bringt letztlich auch eine Menge Spaß. Zu Recht feiert der Medizinball daher derzeit sein Comeback in der Fitnesswelt.

Wir hoffen, Dir hat unser Medizinball Trainingsplan gefallen.

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Viel Spaß bei Deinem Training,
Dein #DoYourSports Team