Taucherbrille ausblasen – Tipps & Tricks

Die Tauchmaske ist elementarer Bestandteil Deiner Schnorchelausrüstung. Ohne sie könntest Du im bzw. unter Wasser nicht klar, sondern höchstens verschwommen sehen. Wichtigste Voraussetzungen für beste Unterwassersicht sind Passform, Halt und Dichtigkeit der Maske. Ist die Taucherbrille undicht und läuft Wasser in das Innere der Maske, beeinträchtigt das Deine Sicht und trübt damit Dein Schnorchelvergnügen enorm.

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Warum läuft meine Taucherbrille mit Wasser voll?

Doch was sind die Gründe dafür, dass Deine Taucherbrille mit Wasser vollläuft? Grundsätzlich solltest Du bereits beim Kauf darauf achten, dass die Schnorchelmaske perfekt sitzt. Denn nur, wenn sich die Brille optimal an Dein Gesicht anpasst, ist absolute Dichtigkeit garantiert. Sitzt die Taucherbrille zu locker auf dem Gesicht auf, ist sie zu groß und kann kaum dichthalten, weshalb sie im Wasser schneller als Dir lieb ist mit Wasser vollläuft. Das wiederum macht es Dir unmöglich, überhaupt etwas zu sehen. Ist die Maske zu klein und sitzt dementsprechend zu fest auf dem Gesicht auf, führt das kaum zu einem angenehmen Tragegefühl und schmerzhafte Druckstellen können die Folge sein. Ein verstellbares Maskenband für die optimale Anpassung der Brille an Deine Kopfform bzw. Deinen Kopfumfang ist zwar von Vorteil, allerdings kann auch das nicht dafür sorgen, dass eine Tauchmaske, die eigentlich zu klein oder zu groß ist, plötzlich perfekt sitzt. Ob die Schnorchelbrille wirklich passt, lässt sich stattdessen mit einem ganz einfachen Test schnell herausfinden: Setze die Taucherbrille auf, ohne das Maskenband anzulegen. Atme dann kräftig durch die Nase ein, damit sich die Brille an Deinem Gesicht ansaugt. Dort sollte sie nun auch bei Bewegung Deines Kopfes sicher und ohne abzufallen halten bzw. sich nicht an einer Seite, oben oder unten lösen.

Allerdings kann das Ausblasen der Tauchmaske nicht nur dann, wenn sie undicht ist, sondern auch aus anderen Gründen erforderlich werden. Dazu gehören beispielsweise folgende:

  • Störfaktoren: Dass die Maske nicht ganz dicht ist und daher mit Wasser vollläuft, muss nicht unbedingt daran liegen, dass sie nicht richtig sitzt. Auch unter dem Maskenrand eingeklemmte Haare, Sonnencreme auf der Haut oder ein Dreitagebart bzw. Bartstoppeln können dazu führen, dass die Brille nicht optimal aufliegt und dadurch Wasser in den Innenraum der Maske gelangen kann.
  • Beschlagene Taucherbrille: Beschlägt die Taucherbrille beim Schnorcheln, ist Deine Sicht beeinträchtigt. Das Spülen der Taucherbrille schafft Abhilfe. Dabei wird ganz bewusst Wasser in die Maske geleitet, das anschließend mit Hilfe der Technik des Ausblasens auch wieder aus der Brille entfernt werden muss.
  • Unfreiwilliges Absetzen: Ein unachtsamer Flossenschlag Deines Schnorchelpartners oder das Hängenbleiben mit dem Maskenband können dazu führen, dass Du Deine Taucherbrille verlierst bzw. diese ganz oder teilweise von Deinem Gesicht rutscht. Das macht es erforderlich, die unfreiwillig abgesetzte Schnorchelmaske unter Wasser wieder aufzusetzen und für klare Sicht entsprechend auszublasen.

 

Taucherbrille ausblasen – So funktioniert`s

Das Ausblasen der Tauchmaske gehört also nicht umsonst zu den Grundfertigkeiten jedes Tauchers. Auch wenn es beim reinen Schnorcheln nicht unbedingt erforderlich ist bzw. wird, die Taucherbrille unter Wasser auszublasen, sondern sich die Brille eigentlich auch schnell und einfach an der Wasseroberfläche leeren lässt, bringt das eine, wenn auch kurzzeitige, Unterbrechung Deines Schnorchelausflugs mit sich. Zudem können unruhige See und rauerer Wellengang gerade beim Schnorcheln auf offenem Meer eine Herausforderung darstellen und das Ausleeren der Taucherbrille erschweren. Daher gehört das Ausblasen der Schnorchelmaske neben dem Ausblasen des Schnorchels zu den grundlegenden Schnorchel-Techniken und auch für Dich als Schnorchler ist es nur von Vorteil, wenn Du die Technik des Maskeausblasens beherrschst und im Fall der Fälle entsprechend anwenden kannst.

 

Tauchermaske ausblasen in 3 Schritten

Vereinfacht erklärt, funktioniert das Ausblasen der Tauchmaske, indem Du durch das Einblasen von Luft in die Maske eine Druckveränderung herstellst. Ausströmende Luft soll das Wasser aus dem Innenraum der Taucherbrille verdrängen und somit die Sicht wiederherstellen. Im Detail gehst Du dazu wie folgt vor:

  1. Die Technik des Ausblasens lässt sich am besten durchführen, wenn Du senkrecht im Wasser „stehst“. Drücke den oberen Teil des Maskenrahmens mit Zeige- und Mittelfinger beider Hände leicht an, um eine Abdichtung zwischen Maske und Gesicht zu erstellen. Das soll sicherstellen, dass die Luft, die Du aus der Nase ausbläst, nicht lediglich als große Blase aus der Maske herausblubbert, sondern an der Masken-Unterseite herausgepresst wird und damit sämtliches Wasser, das sich in der Tauchmaske befindet, herausdrückt.
  2. Neige Deinen Kopf zuerst langsam nach unten, atme dann möglichst stark durch die Nase aus und neige Deinen Kopf dabei langsam bis ins Genick zurück. Das Wasser sammelt sich so am unteren Rand der Maske und vereinfacht das Ausblasen.
  3. Die ausströmende Luft verdrängt das eingelaufene Wasser aus dem Innenraum Deiner Taucherbrille. Allerdings kann es durchaus ein paar Versuche dauern, bis das Wasser vollständig entfernt ist. Atme daher so lange erneut durch die Nase aus, bis das gesamte Wasser aus der Maske ausgeblasen ist und die Brille wieder perfekt anliegt.

Tipp: Das Ausblasen der Taucherbrille bedarf gerade für Tauch- bzw. Schnorchel-Neulinge ein wenig Übung. Es empfiehlt sich daher, die Technik bereits vor dem ersten Schnorchelausflug auszuprobieren und ausführlich zu üben. Ergänzend zu ersten Trockenübungen der richtigen Grifftechnik solltest Du Deine Tauchmaske zumindest einmal auch unter realistischen Bedingungen ausblasen und die Schnorcheltechnik dabei komplett durchführen. Das lässt sich am besten im Schwimmbad, im Freibad, am Badesee oder auch im Hotelpool bewerkstelligen, da Du hier die Möglichkeit hast, Dich im Wasser komplett aufzurichten.

Übe das Ausblasen der Tauchmaske im Idealfall so lange, bis Du die Technik möglichst sicher beherrschst und Dich selbst sicher fühlst, diese bei Bedarf anwenden zu können. Setze Dich dabei jedoch nicht unter Druck. Einigen fällt das Erlernen des Ausblasens leichter, anderen etwas schwerer, ein Schnorchelmeister ist aber ganz sicher noch nicht vom Himmel gefallen. Lasse Dir also die Zeit, die Du brauchst. Das Maskeausblasen ist zwar eine der grundlegenden Schnorcheltechniken, jedoch keine unbedingte Voraussetzung für erste Schnorchelgänge. Läuft Deine Maske bei den ersten Schnorchelversuchen doch einmal mit Wasser voll, versuche Ruhe zu bewahren, tauche kontrolliert auf und leere Deine Maske einfach manuell aus. Übe die Ausblastechnik parallel immer wieder und arbeite damit darauf hin, diese dann beim nächsten oder übernächsten Schnorchelausflug zu beherrschen.

 

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