Schnorcheln für Anfänger? 5 Tipps für Einsteiger

Schnorcheln gibt Dir die Gelegenheit, in eine Welt einzutauchen, die sich gänzlich von unserer gewohnten Umgebung unterscheidet. Scheinbar unendliche Weiten, absolute Stille, atemberaubende Korallenlandschaften und kunterbunte Fische ziehen uns im Handumdrehen in ihren Bann. Die farbenfrohe und artenreiche Unterwasserwelt bietet so viel zu entdecken, dass ein Schnorchelausflug allein nicht ausreicht, um das Leben unter Wasser in seiner Gänze wahrzunehmen. Haben wir einmal Blut geleckt, zieht es uns daher immer wieder unter die Meeresoberfläche.

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Die besten 5 Tipps für Schnorchel-Anfänger

Schnorcheln ist eine Wassersportart für jedermann. Das Treiben lassen auf der Wasseroberfläche bedarf nur wenig Equipment und weder Tauchkurs noch Tauchschein. Zwar ist es von großem Vorteil, wenn Du schwimmen kannst bzw. Dich sicher über Wasser halten kannst, aber auch Nichtschwimmer können die Unterwasserwelt mit ein wenig Vorbereitung durchaus beim Schnorcheln entdecken und bewundern. Schnorcheln ist nicht schwer, bedarf relativ wenig Vorwissen oder -kenntnisse und gehört damit vor allem im Urlaub in südlichen Ländern zu den wohl beliebtesten Wassersportarten überhaupt. Allerdings gibt es ein paar Tipps und Techniken rund um Dein Equipment und das Schnorcheln an sich, die Du auch als Schnorchel-Neuling bereits kennen und anwenden können solltest. Im Folgenden findest Du fünf hilfreiche Tipps für Schnorchel-Anfänger.

 

Schnorchelmaske & Schnorchel

Bei der Taucherbrille ist vor allem wichtig, dass sie perfekt sitzt. Dazu muss sich die Maske rundherum dicht an Dein Gesicht anschmiegen. Ein einfacher Test gibt Aufschluss darüber, ob die Tauchmaske passt. Drücke dazu die Brille auf Dein Gesicht, ohne jedoch das Maskenband anzulegen. Atme nun durch die Nase ein, damit sich die Maske an Dein Gesicht ansaugt. Bleibt die Taucherbrille anschließend haften, ist die Passform genau richtig und die Brille sitzt ideal. Beim Schnorchel ist es vor allem wichtig, dass er sich so an Dein Gesicht anschmiegt, dass er Dich beim Schnorcheln nicht behindert und Du ihn so gut wie gar nicht bemerkst. In keinem Fall sollte er Deine Sicht in irgendeiner Form einschränken. Ob Du mit einem einfachen Schnorchel zufrieden bist, es lieber ein Ventilschnorchel oder stattdessen ein Trockenschnorchel mit Rundum-Ausstattung sein soll, hängt dagegen ganz von Deinen ganz persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen ab.

 

Schwimmflossen & der richtige Flossenschlag

Deine Flossen solltest Du immer schon an Land anziehen. Damit Du auf dem Weg ins Wasser anschließend nicht stolperst, bewege Dich dann am besten rückwärts ins Wasser hinein. Grundsätzlich werden die Beine beim Schnorcheln mit Schwimmflossen wie beim Kraulen bewegt. Dabei gilt es darauf zu achten, dass Deine Knie durchgestreckt oder wenn nur leicht angewinkelt bzw. gebeugt sind. Außerdem solltest Du darauf achten, die einzelnen Flossenschläge langsam, ruhig und fließend auszuführen. Ruckartige Bewegungen solltest Du vermeiden.

 

Atemübungen

Das Atmen durch den Schnorchel ist gerade am Anfang und damit für Schnorchelanfänger ein ungewohntes Gefühl und kann dementsprechend Angst, wenn nicht sogar Panik auslösen. Daher empfiehlt es sich, die Atmung vor dem ersten großen Schnorchelausflug in einem ruhigen Gewässer zu üben. Mache Dich dazu in einem ersten Schritt zunächst mit Deinem Equipment vertraut, nehme den Schnorchel in den Mund, halte ihn durch leichtes Zubeißen auf das Mundstück fest und atme einige Minuten lang ruhig durch den Schnorchel ein- und aus. Hast Du Dich soweit an die Atmung durch den Schnorchel gewöhnt, tauche mit dem Kopf unter Wasser, so dass das obere Schnorchelende aus dem Wasser ragt und versuche dann ebenfalls wieder, ruhig durch den Schnorchel ein- und auszuatmen. Nach der Gewöhnungsphase kannst Du als Vorübung zum Ausblasen des Schnorchels versuchen, zwischendurch stoßartig auszuatmen. Bevor Du Dich im Urlaub in die Fluten stürzt, ist es außerdem ratsam, das gesamte Prozedere zumindest einmal im Schwimmbad auszuprobieren. Im hüfthohen Wasser übt es sich dabei am besten. Hier kannst Du außerdem noch einen Schritt weitergehen und Dich im Wasser in Bauchlage begeben und mit dem Gesicht nach unten im Wasser schwimmend langsam durch den Schnorchel ein- und ausatmen. Atme dabei grundsätzlich möglichst tief, da bei flacher Atmung die verbrauchte Luft nicht vollständig aus dem Schnorchel entweichen kann.

 

Schwimmtempo & Körperhaltung

Auch wenn Schwimmflossen dazu verleiten, möglichst schnell durchs Wasser zu gleiten, solltest Du beim Schnorcheln auch Rücksicht auf Deine Umgebung nehmen und möglichst langsam bzw. angepasst schwimmen, um zum einen weniger Kohlendioxid aufzubauen und zum anderen Fische und andere Meeresbewohner nicht auf- und zu erschrecken. Die Fortbewegung an sich erfolgt im Idealfall ausschließlich durch den Schlag der Flossen. Deine Arme hältst Du entweder verschränkt oder legst Sie stromlinienförmig seitlich am Körper an. Das sorgt nicht nur dafür, dass Du möglichst ruhig im Wasser liegst, sondern reduziert auch den Kraftaufwand beim Schnorcheln deutlich.

 

Druckausgleich

Zwar bewegst Du Dich beim Schnorcheln überwiegend an der Wasseroberfläche, mit der richtigen Ausstattung sind jedoch auch kleine Abstecher in tiefere Wasserregionen kein Problem. Auf diese Weise lässt sich noch mehr der Unterwasserwelt entdecken, es erhöht sich allerdings auch der Druck auf Deine Ohren. Daher ist die Beherrschung des Druckausgleichs nicht nur für Taucher unabdingbar, sondern auch für Schnorchler wichtig. Welche Technik Du dabei anwendest, bleibt Dir selbst überlassen. Die wohl gängigste Variante des Druckausgleichs funktioniert jedoch folgendermaßen: Atme mit zugehaltener Nase vorsichtig durch diese aus. Das Zuhalten der Nase ist durch den flexiblen, leicht zugänglichen Nasenerker auch mit Taucherbrille meist problemlos möglich. Bei dieser Vorgehensweise gelang Luft hinter die Ohren und gleicht den Druck auf das empfindliche Trommelfell aus. Als Schnorchel-Anfänger solltest Du den Druckausgleich beim Abtauchen idealerweise alle zwei bis drei Meter durchführen. Verfügst Du über mehr Erfahrung, lässt sich der Druck am besten nach Gefühl ausgleichen.

 

Mit diesem Grundwissen ausgestattet, gelingt Dir der Einstieg in die Welt des Schnorchelns garantiert und Du bist bestens für Deine bevorstehenden Schnorchelabenteuer gerüstet. Wir hoffen, dass wir Dir mit unseren fünf Tipps für Schnorchel-Anfänger weiterhelfen konnten. Und nun, viel Spaß im Wasser!

 

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