Schnorcheln für Nichtschwimmer – So gelingt Dein Schnorchelausflug!

Schnorcheln findet im Wasser statt. Eine der grundlegenden Voraussetzungen fürs Schnorcheln besteht also darin, dass Du schwimmen bzw. Dich zumindest sicher über Wasser halten kannst. Doch auch, wenn Du nicht oder nicht besonders gut schwimmen kannst, musst Du nicht zwangsläufig darauf verzichten, im Urlaub auf Tauchstation zu gehen. Schwimmen zu lernen klingt zwar zunächst nach viel Aufwand, allerdings kannst Du bereits nach wenigen Schwimmstunden und etwas Training ausreichende Schwimmfähigkeit erlernen, um Dich sicher auf der Wasseroberfläche bewegen und kleinere Strecken problemlos zurücklegen zu können. Ideal sind dazu ein professionell angeleiteter Schwimm-Crashkurs oder ein paar (Einzel-)Stunden mit einem ausgebildeten Schwimmtrainer.

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3 wichtige Schnorchel-Tipps für Nichtschwimmer

Natürlich stellt das Schnorcheln Nichtschwimmer bzw. Schwimmer mit wenig Schwimmerfahrung vor ganz andere Herausforderungen als routinierte Schwimmer. Die folgenden Tipps können jedoch wesentlich dazu beitragen, dass Dein Schnorchelausflug auch dann ein voller Erfolg wird, wenn Du nicht perfekt schwimmen kannst.

 

Stelle Dich Deinen Ängsten

Nicht jeder, der nicht schwimmen kann, hat gleichzeitig auch Angst vor dem Wasser. Oft sorgt die Tatsache, dass man nicht schwimmen kann, jedoch dafür, einen großen Bogen um Schwimmbad, Freibad, Badesee oder Meer zu machen oder man traut sich allerhöchstens so weit ins Wasser hinein, dass man noch sicher stehen kann. Respekt vor dem Wasser ist durchaus verständlich und sicher etwas, das selbst erfahrene Schwimmer haben und im besten Fall sogar haben sollten. Andernfalls besteht schnell die Gefahr, sich zu überschätzen und das ist gerade auf offenem Meer weder für weniger gute noch für gute Schwimmer optimal. Falls Du jedoch tatsächlich nicht nur großen Respekt, sondern sogar Angst hast, schwimmen zu gehen, ist es enorm wichtig, Dich vor Deiner ersten Schwimmstunde Deiner Angst zu stellen, um Dich aufs Wesentliche konzentrieren und nicht vor lauter Angst keinen klaren Gedanken fassen zu können.

Tipp: Überfordere Dich nicht und zwinge Dich zu nichts. Überwinde Deine Ängste langsam und Schritt für Schritt, indem Du beispielsweise erst einmal öfter ins Schwimmbad gehst, um Dich nach und nach mit dem Wasser vertraut zu machen. Fordere Dich anschließend immer weiter hinaus. Du wirst sehen, dass die Angst vor dem Wasser immer mehr verschwindet und Dein Traum vom Schnorcheln damit schneller als Du zunächst denkst in greifbare Nähe rückt.

 

Achte auf die passende Ausrüstung

Die passende Ausrüstung ist fürs Schnorcheln elementar. Neben einer Tauchmaske für klare Unterwassersicht und einem Schnorchel, der Dir das Atmen beim Schnorcheln möglich macht, können vor allem Schwimmflossen Dir helfen, Dich im Wasser fortzubewegen, auch wenn Du nicht absolut sicher schwimmen kannst. Möchtest Du dennoch auf Schwimmflossen verzichten, weil Du Dich hiermit z.B. nicht wohl oder zu unsicher fühlst, ist eine Schwimmweste eine Alternative. Diese gibt Dir den notwendigen Auftrieb, d.h. sie sorgt dafür, dass Du nicht untergehen kannst und hält Dich zuverlässig an der Wasseroberfläche. Das gestaltet das Schnorcheln komfortabler und gibt Dir ein sicheres Gefühl.

Auch hier gilt: Probiere vor dem ersten Schnorchelgang im Schwimmbad oder am Badesee aus, was Dir in Sachen Ausrüstung zusagt. Im Urlaub bieten oft auch die meisten Hotels die Möglichkeit eines Schnuppertauchens im Hotelpool. Das gibt Dir die Gelegenheit, auch das entsprechende Equipment vorab in sicherer Umgebung zu testen.

 

Wähle den richtigen Ort zum Schnorcheln

Auch wenn es weiter draußen oft schönere Unterwasserlandschaften und damit mehr zu entdecken gibt, musst Du nicht zwingend aufs offene Meer hinausschnorcheln, um Deinen Schnorchelausflug zu einem Erlebnis zu machen. Auch in Strandnähe kannst du nämlich problemlos schnorcheln und dabei auf bunte Fische und andere Meerestiere treffen. Zwar erfordert das ein wenig Vorab-Recherche, um den passenden Ort zu ermitteln, doch die Mühe lohnt sich in jedem Fall. Kleiner Anhaltspunkt: Schaue Dich nach nicht ganz so stark frequentierten Stränden um, in deren Nähe sich auch Felsen befinden. Hier siedeln sich oft Korallen sowie andere Meerespflanzen an, womit die Chance, dort auch auf Fische zu treffen, recht hoch ist.

Du siehst, auch Nichtschwimmern bleibt das Schnorcheln nicht gänzlich vorenthalten. Möglichkeiten, die Unterwasserwelt von der Meeresoberfläche aus zu entdecken, gibt es auch ohne bzw. mit wenig Schwimmkenntnissen mehr als genug. Wichtig ist dabei allein eine gewissenhafte Vorbereitung. Zudem solltest Du nie alleine schnorcheln gehen, was aber nicht nur bei mangelnder Schwimmerfahrung, sondern grundsätzlich für jeden Schnorchler und Taucher gilt. Sicherheit ist stets das oberste Credo. Hast Du Deine Angst vor dem Wasser einmal überwunden und kannst beim Schnorcheln das bunte Treiben am Meeresgrund bestaunen, wirst Du Dir kaum mehr vorstellen können, das Wasser vielleicht bisher gemieden zu haben. Solange Du Dich wohl fühlst und ein gutes Gefühl hast, steht Dir die Unterwasserwelt in all ihrer Pracht offen.

 

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