Mit Schwimmflossen schnorcheln & tauchen – Eine Anleitung

Schwimmflossen sind neben Taucherbrille und Schnorchel fester Bestandteil der Grundausstattung, der sogenannten ABC-Ausrüstung, jedes Tauchers, stellen aber auch eine durchaus sinnvolle Ergänzung Deiner Schnorchel-Ausrüstung dar.

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Vorteile von Schwimmflossen beim Schnorcheln & Tauchen?

Die den Flossen von Fischen und anderen Meerestieren nachempfundenen Schwimmhilfen werden an den Füßen getragen. Sie bestehen aus einem Fußfach und dem damit fest verbundenen Flossenblatt. Schwimmflossen vergrößern Deine Vortriebsfläche. Das hat zur Folge, dass Du mit einem einzigen Schwimmzug mehr Wasser bewegen und Dich dementsprechend schneller durchs Wasser bewegen kannst als dies ohne Flossen der Fall ist. Damit sorgen die Tauchflossen für eine effektivere Fortbewegung, machen Dich schneller und wendiger und gestalten das Abtauchen müheloser. Kurzum: Schwimmflossen ermöglichen Dir ein kraftschonenderes Schnorcheln und bereichern Deine Zeit auf der Wasseroberfläche, indem Du noch mehr von der Unterwasserwelt entdecken kannst.

 

Schwimmen, Tauchen & Schnorcheln mit Flossen – So geht’s richtig

Grundsätzlich setzen Taucherflossen keine speziellen Kenntnisse oder Fähigkeiten voraus und eignen sich damit unabhängig von Alter, Wassererfahrung oder anderen Faktoren für jeden Schwimmer, Taucher oder Schnorchler. Beste Voraussetzungen sind jedoch dann gegeben, wenn Du gut schwimmen bzw. Dich zumindest sicher über Wasser halten und im Wasser bewegen kannst.

Mit Schwimmflossen kannst Du Dich zwar im und unter Wasser schneller und präziser fortbewegen und zudem weitere Strecken mit weniger Kraftaufwand zurücklegen, insgesamt sind die Schwimmhilfen aber immer nur so effektiv wie Du selbst. Die richtige Verwendung bedarf also oft durchaus etwas Übung.

Gerade, wenn Du bisher noch nicht mit Schwimmflossen geschwommen, getaucht oder geschnorchelt bist, gilt es daher folgende Tipps für die Verwendung zu beachten:

  1. Überschätze Dich nicht
    Auch wenn Tauchflossen es Dir ermöglichen, Dich deutlich schneller durchs Wasser zu bewegen, solltest Du es gerade am Anfang nicht übertreiben. Klar macht es Spaß, einmal auszutesten, wie schnell es sich mit den Flossen tatsächlich schwimmen lässt, allerdings bringt es nichts, alles auf einmal erreichen zu wollen. Taste Dich stattdessen langsam heran, gewöhne Dich zunächst an die neuen, ungewohnten Bewegungen und finde Dein ganz eigenes Tempo. Dieses solltest Du im Idealfall lange ohne große Anstrengung aufrechterhalten bzw. durchhalten können. Nur so kannst Du das Optimum aus Deinem Schnorchelausflug herausholen und Deine Zeit im Wasser bestens nutzen, gleichzeitig jedoch auch in vollen Zügen genießen. Übrigens: Auch beim Abtauchen ist gerade zu Beginn Zurückhaltung gefragt. Tauche daher nie allzu tief ab und bedenke, dass Du den kompletten Weg nach unten auch wieder zurücklegen musst, wenn Du an die Oberfläche zurückkehren möchtest, was entsprechend Zeit in Anspruch nehmen kann. Versuche außerdem, niemals in Panik zu geraten, wenn es einmal brenzlig werden sollte, sondern verhalte Dich stets ruhig.
  1. Bewege Dich gleichmäßig
    Achte darauf, Dich gleichmäßig und nicht überhastet zu bewegen. Fließende Bewegungen sind viel wichtiger als ein hoher Kraftaufwand. Zwar bringen Dich kräftige Schwimmzüge schneller und weiter voran, bei falscher Arm- und Beinstellung entsteht jedoch nur unnötiger Wasserwiderstand, der Deine Kräfte deutlich schneller schwinden lässt. Konzentriere Dich deshalb darauf, Deine Arme und Beine stets gleichmäßig zu bewegen. Hast Du den zunächst doch recht ungewohnten Bewegungsablauf erst einmal verinnerlicht, kannst Du auch ohne großen Kraftaufwand durchs Wasser gleiten und dabei durchaus beachtliche Geschwindigkeiten erreichen.
  1. Passe Dich der Situation an
    Stelle Dich bei der Nutzung von Schwimmflossen immer auf die jeweiligen Gegebenheiten ein. Grundsätzlich eignen sich Flossen vor allem für das Schwimmen im Kraul- oder Delfin- bzw. Schmetterlingsstil, also das typische Paddeln der Beine oder aber die an Meerjungfrauen erinnernden gleichmäßigen Bewegungen der Beine. Während Du in Strandnähe bei Wellengang beispielsweise mit Kraulen bessere Ergebnisse erzielst, erfordert das Tauchen wiederum andere Schwimmzüge als das Schwimmen an der Wasseroberfläche. Das Schnorcheln mit Tauchflossen erfordert also immer auch ein wenig Feingefühl und die Fähigkeit, sich individuell an die aktuelle Situation anzupassen.
  1. Wähle den richtigen (Schwimm-)Stil
    Finde Deinen ganz eigenen Stil. Der Schwimmstil hat beim Schwimmen mit Flossen zwar große Auswirkungen auf den Erfolg, allerdings solltest Du Dich diesbezüglich nicht unter Druck setzen. Konzentriere Dich zunächst ganz auf Deinen Lieblingsstil, versuche, diesen zu perfektionieren, teste Dich aber zwischendurch ruhig auch in anderen Stilen aus, um den Stil zu finden, der Dir am besten liegt.
  1. Sammle eigene Erfahrungen
    Der Schlüssel zum Erfolg liegt wie immer darin, eigene Erfahrungen zu sammeln. Schließlich kannst Du nur dann das Optimum aus Deinen Schwimmhilfen herausholen, wenn Du das richtige Gefühl für das Schwimmen mit Flossen entwickelt hast – und das erfordert nun mal bei dem einen ein bisschen mehr und bei dem anderen ein bisschen weniger Übung. Taste Dich also in Deinem ganz eigenen Tempo heran und versuche Deinen eigenen Weg zu finden, um mit den Tauchflossen zu schwimmen, zu tauchen oder zu schnorcheln.

Übrigens: Bevor Du Dich mit kompletter Schnorchelausrüstung in Dein Schnorchelabenteuer stürzt, macht es durchaus Sinn, das Schwimmen mit den Flossen zunächst einmal im Hallenbad, am heimischen Badesee oder im Hotelpool zu üben, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich mit Tauchflossen schwimmt, welcher Schwimmstil Dir am besten liegt und welche Bewegungen sich wie auf Deine Fortbewegung auswirken.

Selbstverständlich musst Du das Schwimmen mit den Flossen nicht meisterlich beherrschen bevor Du Dich mit diesen das erste Mal aufs offene Meer hinauswagst, sicher fühlen solltest Du Dich aber in jedem Fall. Im Zweifel gilt: Lieber erst einmal in sicherer Entfernung zum Ufer, d.h. in schnell erreichbarer Strandnähe schnorcheln und dabei weiter mit den Schwimmflossen vertraut machen oder auch einfach mal einen erfahrenen Taucher oder Schnorchler bzw. einen Tauchlehrer um Rat fragen.

 

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