Richtig atmen beim Schnorcheln – die richtige Atemtechnik

Als wichtiger Bestandteil Deiner Schnorchelausrüstung versorgt Dich ein Schnorchel beim Schnorcheln mit Frischluft und macht es Dir möglich, weiter zu atmen während Du Dich mit dem Gesicht im Wasser auf der Meeresoberfläche treiben lässt. Die Atmung durch den Schnorchel ist jedoch gerade für Schnorchel-Neulinge zunächst ungewohnt und bedarf daher ein wenig Übung, um die Angst, durch den Schnorchel nicht richtig Luft zu bekommen, von Anfang an gar nicht erst aufkommen zu lassen.

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Beim Schnorcheln atmen – So geht’s richtig

Die richtige Atmung lässt nicht nur anfängliche Ängste verschwinden und erleichtert Dir damit den Einstieg in die Welt des Schnorchelns, sie macht sich insbesondere auch dann bezahlt, wenn es ums Abtauchen oder das Ausblasen des Schnorchels geht. Wichtig ist, dass Du die Schnorchelatmung vor Deinem ersten ausgiebigen Schnorchelausflug ausführlich und unter optimalen Bedingungen solange übst, bis Du Dich wirklich sicher fühlst. Gehe dazu folgendermaßen vor:

 

Trockenübung

Mache Dich zunächst mit Deinem Equipment vertraut, indem Du Deinen Schnorchel in den Mund nimmst, ihn durch leichtes Beißen auf das Mundstück festhältst und einige Minuten lang ruhig durch den Schnorchel atmest. Konzentriere Dich ganz darauf, gleichmäßig und tief zu atmen und vermeide hektisches, flaches Ein- und Ausatmen, da hierbei die verbrauchte Luft mitunter nicht komplett aus dem Schnorchel entweichen kann, wodurch auf Dauer das Gefühl aufkommen kann, nicht genügend Luft zu bekommen. Noch besser lässt sich die Atmung üben, wenn Du dabei auch Deine Taucherbrille aufsetzt und damit zumindest ähnliche Bedingungen schaffst wie sie Dich auch unter Wasser erwarten.

 

In der Badewanne

Hast Du Dich an die Atmung durch den Schnorchel gewöhnt, besteht der nächste Schritt darin, die Schnorchelatmung unter realistischeren Bedingungen zu üben. Dazu eignet sich beispielsweise die Badewanne bestens. Lege Tauchmaske und Schnorchel an und tauche mit dem Kopf unter Wasser. Das obere Ende des Schnorchelrohrs sollte dabei aus dem Wasser herausragen. Versuche dann ebenfalls wieder, ruhig und gleichmäßig durch den Schnorchel ein- und auszuatmen.

 

Im Hallenbad

Bevor Du nun zu Deinem ersten Schnorchelausflug aufbrichst, ist es ratsam, die erlernte Atmung zumindest einmal im Schwimmbad, im Freibad oder am heimischen Badesee auszuprobieren. Am besten übt es sich im hüfthohen Wasser. Begebe Dich in diesem Schritt zudem in Bauchlage, tauche Dein Gesicht dabei mit Blick nach unten ins Wasser und lasse Dich in dieser Position auf der Wasseroberfläche treiben. Besitzt Du Schwimmflossen, können auch diese dabei zum Einsatz kommen. Ansonsten musst Du Dich durch kleine Ausgleichsbewegungen und das Paddeln mit den Beinen über Wasser halten. Atme nun wie bereits vorab trainiert durch den Schnorchel ein und aus. Wichtig ist dabei vor allem eine ruhige Atmung. In dieser Phase solltest Du die Atmung durch den Schnorchel bereits soweit verinnerlicht haben, dass Du Dich nicht absolut auf Deine Atmung fokussieren musst. Das wiederum führt nämlich schnell zu Ängsten und erhöhter Wachsamkeit, was Dich letztendlich eher bremst oder blockiert. Kannst Du Deine Atmung richtig kontrollieren und fühlst Dich dabei sicher, steht ungetrübtem Schnorchelspaß nichts mehr im Wege.

 

Luftreserve für das Ab- und Auftauchen

Zwar bewegst Du Dich beim Schnorcheln größtenteils an der Wasseroberfläche, mit dem richtigen Equipment stellen jedoch auch kleine Abstecher in tiefere Wasserregionen kein Problem dar und ermöglichen es Dir, Dir etwas genauer anzusehen und damit noch mehr von der Welt unter der Meeresoberfläche zu entdecken. Allerdings solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass Dein Schnorchel je nach Modell beim Abtauchen mitunter mit Wasser volllaufen wird. Kalkuliere deshalb unbedingt eine Luftreserve ein, d.h. achte darauf, nicht Deine gesamte Luft beim Abtauchen bzw. unter Wasser zu verbrauchen, da Du zum einen auch zum Auftauchen und zum anderen zum anschließenden Ausblasen des Schnorchels noch Luft benötigst. Tauche daher im Idealfall nie so lange unter, bis Dir die Luft komplett ausgeht. Das erleichtert Dir nicht nur das Auftauchen und Schnorchelausblasen, sondern sorgt auch für ein harmonischeres Schnorchelerlebnis ohne Sauerstoffmangel und entsprechend notwendige Schnorchelpausen.

 

Vollgelaufener Schnorchel

Ist Wasser in Deinen Schnorchel gelangt, gilt es Ruhe zu bewahren und nicht in Panik auszubrechen. Denke immer daran, dass der Weg zur Wasseroberfläche nicht allzu weit ist und ein Auftauchen im Notfall damit kein Problem darstellt. Atme möglichst ruhig weiter und konzentriere Dich darauf, Deinen Schnorchel auszublasen, um Deinen Schnorchelausflug nahtlos fortsetzen zu können. Sollte Dir die Technik des Ausblasens einmal nicht gelingen, tauche auf und befreie Deinen Schnorchel manuell vom eingelaufenen Wasser. Zwar ist das nicht ganz optimal und sorgt für eine Unterbrechung des Schnorchelns, allerdings stellt es in diesem Fall die sicherste Variante dar, den Schnorchel wieder frei zu bekommen und anschließend ungehindert weiteratmen zu können.

Die richtige Atemtechnik hilft Dir beim Schnorcheln ungemein. Sie sorgt dafür, dass Du Dich ganz entspannt auf der Wasseroberfläche treiben lassen und Dich voll und ganz auf das bunte Treiben am Meeresgrund konzentrieren kannst. Zudem sorgt eine ruhige und gleichmäßige Atmung für eine ausreichende Sauerstoffversorgung und ermöglicht Dir damit ausgiebige Schnorchelausflüge. Darüber hinaus haben auch Angst- und Panikgefühle keine Chance, wenn Du Dich in Deiner Atmung sicher fühlst und Dich dementsprechend ruhig und besonnen verhältst. Gerade wenn Du bisher über keinerlei oder nur wenig Schnorchelerfahrung verfügst und daher nicht mit der Schnorchelatmung vertraut bist, empfiehlt es sich, diese zunächst im Rahmen von Trockenübungen auszuprobieren und sich nach und nach an das ungewohnte Gefühl des Atmens durch den Schnorchel zu gewöhnen. Anschließend solltest Du Deine Übungen vom Trockenen ins Wasser verlegen, um Dich immer mehr an die realen Schnorchelbedingungen anzunähern. Kannst Du Deine Atmung sicher kontrollieren, bist Du bestens für zukünftige Schnorchelabenteuer gerüstet und kannst Deine Ausflüge in die Unterwasserwelt in vollen Zügen genießen. 

 

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