Mehr Spaß am Sport mit dem Gymnastikball Training

Fragen zum Gymnastikball: Du interessierst Dich für Gymnastikbälle und hast noch offene Fragen zu den Bällen oder möchtest Dein Wissen über die Fitnessbälle erweitern? Dann hilft Dir hier unser Gymnastikball FAQ weiter. Wir listen und beantworten Dir hier die wichtigsten Fragen rund um den Gymnastikball, wähle einfach eine der folgenden Fragen aus.

Wähle eine Frage aus:

 Was ist ein Gymnastikball?

 Gymnastikball vs. Pezziball – Was ist der Unterschied?

 Kann ein Gymnastikball platzen?

 Gymnastikball richtig und regelmäßig reinigen?

 Wie repariere ich einen Gymnastikball?

 Gymnastikball mit Anti-Burst Technologie?

 Wie Luft aus dem Gymnastikball herauslassen?

 Gymnastikball vs. Hüpfball – Was ist der Unterschied?

 Gymnastikball Größe - Wie finde ich den passenden Sitzball?

 Kann ich einen Gymnastikball als Bürostuhl nutzen?

 Gymnastikball aufpumpen - Wie pumpe ich einen Sitzball auf?

 Hilft ein Gymnastikball gegen Rückenschmerzen?

 Gymnastikball für Kinder?

 Gymnastik mit dem Gymnastikball für Senioren?

 Gymnastikball in der Physiotherapie?

 Wirbelsäulengymnastik mit Gymnastikball / Fitnessball?

 

Gymnastikball: Geschichte und Herkunft

Jeder kennt ihn und aus dem Fitnessbereich und er ist heute gar nicht mehr wegzudenken: Der Gymnastikball, auch Fitnessball und Sitzball genannt. Dabei waren seine Anfänge eher unspektakulär und nur der Tatsache, dass einige Physiotherapeuten Potenzial in ihm gesehen haben, verdankt er seinen heutigen Bekanntheitsgrad.

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Gymnastikball als Pezziball aus Italien

Was bei uns hauptsächlich unter dem Namen Gymnastikball bekannt ist, wurde 1963 von einem italienischen Plastikhersteller, nämlich Aquilino Cosani, erfunden. Er entwickelte eine ganz spezielle Technik, um große, robuste und vor allem platzfeste Plastikbälle herzustellen, indem er statt Gummi durchstoßfestes Vinyl verwendete. Diese „Pezziball“ genannten Bälle wurden fortan in unterschiedlichen Größen und in leuchtend bunten Farben in ganz Europa als Kinderspielzeug vermarktet. Auf die Idee, dass sein Kinderspielzeug eines Tages so vielseitig und primär von Erwachsenen verwendet würde, konnte der Erfinder sich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich gar nicht vorstellen.

 

Schweizer Einfallsreichtum

Innerhalb eines Jahrzehnts seiner Erfindung kamen die Schweizer Kinderärztin Dr. Elseth Kong und die britische Physiotherapeutin Mary Quentin, inspiriert durch das Bobath Konzept der neurophysiologischen Rehabilitation, auf die Idee, den Pezziball für Neugeborene und Babys mit Zerebralparese anzuwenden. Sie entwickelten damit ein pädiatrisch neurologisches Rehabilitationsprogramm, dass auf der Annahme basiert, dass gesunde Hirnregionen die Aufgaben von erkrankten Hirnregionen übernehmen können. Dadurch hofften sie, die Balancefähigkeit der Kinder zu erhöhen. Diese Behandlungsmöglichkeit hat sich dann schnell in Europa herumgesprochen und wurde vielerorts angewendet.

Durch diese neue Popularität beschäftigte sich nun auch eine andere Schweizer Physiotherapeutin, Dr. Klein-Vogelbach, Leiterin der Physiotherapeuten-Schule in Basel, mit dem Ball und verwendete ihn zum ersten Mal für die Behandlung Erwachsener mit dem Ziel der orthopädischen Stabilisierung und Rückengymnastik. Es wurde klar, wie hilfreich der Ball für die Stabilität, Balance, Koordination und Körperhaltung ist, da eine viel tieferliegende Muskulatur durch die Gegenbewegung des Körpers erreicht wird. Viele amerikanische Wissenschaftler konnten sich in der Schweiz selbst von den Vorteilen des Pezziballs und den damit einhergehenden Behandlungsmethoden überzeugen und so fand er nach zwei Jahrzehnten unter dem Namen „Swiss Ball“ und dank der Vorreiterin, Physiotherapeutin Joanne Posner-Mayer, immer mehr Anhänger in Amerika.

 

Vom Therapiegerät zum Fitnessgerät

Anfang der 1990er war die Popularität des luftgefüllten Balles so groß, dass er sich schnell durch Fernsehwerbung und Fitnesszeitungen auch in den meisten Fitnessstudios etablierte. Der Vorteil, dass der Körper die instabile Unterlage des Gymnastikballs ausgleichen muss und die Tiefenmuskulatur dadurch wesentlich stärker angesprochen wird, kam nun auch den gesunden Menschen zugute.

Noch heute wird der Gymnastikball in vielen Bereichen des Sports aber auch in der Physiotherapie angewendet. So hat der moderne Gymnastikball Geschichte gemacht: Aber selbst als Hüpfball, wie Aquilino Cosani ihn eigentlich gedacht hatte, ist er bei Kindern heute noch genauso beliebt wie früher.

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