Agility-Hürden  
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    Agility-Hürden / Hürdenset für Dein Agilitytraining

    Bei Agility-Hürden handelt es sich um künstliche Hindernisse, die zumeist im Rahmen eines Parcours überwunden / übersprungen werden müssen. Sie dienen wahlweise dem Hoch- und Weitsprung, können aber auch gezielt für kleine, impulsive Sprungübungen verwendet werden bei denen mehrere kleine Agility-Hürden in rascher Folge übersprungen werden müssen. Anwendung finden die Agility-Hürden In- wie Outdoor, was sie zuhöchst praktikabel mit diversen Sportarten wie Fußball oder Basketball macht. Außerdem sind die kleinen Hürden fester Bestandteil des Koordinationstrainings. Neben dem Koordinationstraining sind die Agility-Hürden aber auch beim Hundesport ein beliebtes Trainingsgerät.

     

    Agility-Hürden – Was sind Agility-Hürden?

    Agility-Hürden werden in unterschiedlicher Form und Ausführung angeboten. Zu den bekanntesten Vertreten der Agility-Hürden gehören die Minihürden, die wie es ihr Name schon vorgibt, besonders niedrig sind. Für hohe Sprünge sind die Minihürden somit ungeeignet. Dafür kann man mit Minihürden ideal rasche Schrittfolgen und impulsive Sprünge trainieren. Zeitgleich erzielt man eine höhere Übersichtlichkeit beim Training mit Minihürden.

    In Kontrast zu den Minihürden stehen die Kegel-Hürden. Diese werden teils auch Pylonen-Hürden genannt, besteht doch die Halteapparatur aus eben diesen: Pylonen. Üblicherweise wird zwischen jeweils zwei Kegel-Hürden eine lose Stange gesteckt, die wiederum von dem Sportler / dem Hund überwunden werden muss. Die Pylonen können übrigens praktischerweise auch als normale Pylonen verwendet werden – das erweitert das Einsatzgebiet der Pylonen-Hürden.

    Den Pylonen-Hürden entgegenstehen die großen Agility-Hürden, die zumeist nur mit einem hohen Sprung überwunden werden können. Sie sind zumeist mit viel Anlauf verbunden. Ebenso beliebt sind aber auch die Mulden-Hürden: Kleine Agility-Hürden, die aus einer lose aufliegenden Stange und kleinen Muldenhütchen anstelle der Pylonen bestehen. Die Muldenhütchen der Mulden-Hürden sind natürlich wiederum ebenso wie die Pylonen der Pylonen-Hürden auch anderweitig ins Training zu integrieren (z.B. als Markierungshilfen oder als alternative zu Slalom-Stangen).

    Viele Agility-Hürden lassen sich wie bereits erwähnt multifunktional nutzen. Sie können beispielsweise alternativ zur Funktion als Hürde auch im Slalom anstelle von klassischen Slalomstangen oder als Markierungshilfe in einem Parcour eingesetzt werden. Einige der Kegel-Hürden bieten übrigens die Möglichkeit, die Stange statt quer vertikal in die Pylonen zu stecken. So entstehen ruckzuck Slalom-Stangen. Ziel des Slaloms ist es einen vorgegebenen, verschlungenen (durch Tore markierten) Weg möglichst schnell zu absolvieren. Hierzu heißt es die rasch aufeinander folgenden zahlreichen Kurven besonders eng zu nehmen. Gerade beim Hundesport ist der Slalom mit eine der anspruchsvollsten Aufgaben, muss der Slalom doch selbstständig durch den Hund absolviert werden. Die Kegel-Hürden besitzen übrigens einen Vorteil gegenüber den Slalom-Stangen: Diese müssen nämlich immer erst in den Boden getrieben werden. In der Halle ist dies zum Beispiel nicht möglich. Kegel-Hürden besitzen diesen Nachteil nicht.

    Als Steckhürdenset lassen sich übrigens zumeist gleich mehrere Exemplare der Agility-Hürden erwerben. Mit einem Steckhürdenset lassen sich dann In- wie Outdoor komplexe Parcours für Mensch und Hund erstellen. Praktischerweise sind selbst die großen Steckhürdensets dabei oftmals gut verstaubar und damit transportable. Ein schneller Auf- und Abbau ist natürlich auch entscheidend, schließlich will man möglichst schnell und einfach mit dem Koordinationstraining beginnen können.

    Agility-Hürden bestehen übrigens je nach Anspruch aus Aluminium (professioneller Hundesport), Kunststoff (Pylonen, Muldenhütchen etc.) oder gar  Schaumstoff (aufliegende Stange). Das bietet wenig Verletzungsgefahr und ist somit ideal für den Koordinationssport von Mensch (oder Hund) geeignet. Tipp: Achte beim Kauf darauf, dass die Agility-Hürden keine Kanten besitzen, dass die Querstange nur lose aufliegt und die Konstruktion insgesamt stabil ausfällt.

     

    Agility-Hürden – das Training mit Agility-Hürden

    Das Training mit den Agility-Hürden ist sehr vielseitig. So kann zum Beispiel der Sprung über die Agility-Hürden ein- wie auch zweibeinig erfolgen. Aber auch rückwärts oder seitwärts lässt sich das Training absolvieren. Besonders kompliziert wird es indes, wenn eine Variation an unterschiedlichen Sprungarten, Kontaktzahlen etc. in den Hürdenlauf integriert wird.

    Die Farben – gerade diejenige der quer aufliegenden Stange – sollten im Übrigen bei den Agility-Hürden immer gut ersichtlich sein. Hier bieten sich für die Agility- Hürden also gerade grelle Farben an. Wer ein komplexeres Koordinationstraining gestalten will, sollte auch auf verschiedene Farbkombinationen achten. So kann jeder Farbe im Agility-Training für Hund oder Mensch eine andere Bedeutung (z.B. Kontaktzahl, Laufart) zugeordnet werden.

    Auch die verschiedenen Höhen von Muldenhürden, Pylonenhürden sowie Minihürden gliedern sich gut in das Training ein: Sie verhindern es, dass Du einen Rhythmus beim Absolvieren der Agility-Hürden entwickelst. Der koordinative Anspruch an die Übungen bleibt so höher. Übrigens: Manche Agility-Hürden lassen sich klappen / verschieben und nehmen so unterschiedliche Höhen an. Das ist besonders praktisch. Aber auch Kegel-Hürden besitzen zumeist mehrere Löcher, sodass man die Höhe, in der die Querstange letztendlich  liegt, variieren kann. Tipp: Wer mit dem Ball trainiert sollte darauf achten, dass dieser problemlos unterhalb der Stange durchgeführt werden kann. Das erhöht die Anzahl an Übungen, die mit den Mulden-, Pylonen- und Minihürden absolviert werden kann.

    Wir empfehlen Dir übrigens immer möglichst spieltypische Situation während des Trainings mit den Agility-Hürden zu simulieren. Beim Fußball hieße dies zum Bespiel: Nach Absolvieren der Agility-Hürden wird seitlich oder mit Rücken zum Tor ein Torschuss absolviert. Gerade in der letzten Situation muss der Spieler blitzschnell reagieren und sich umdrehen, um einen Torschuss zu gewährleisten. Aber auch exakte Passspiele beim Handball zum Beispiel lassen sich mit den Agility-Hürden trainieren. Dazu brauchst Du zwei parallel gelegene Parcours (inkl. Mulden-, Pylonen- oder Minihürden) zwischen denen nun ein Ball hin und her gepasst wird. Am Anfang sollte der Abstand zwischen den einzelnen Agility-Hürden eher groß sein. Erst später kannst Du das Tempo anziehen und den Abstand minimieren. Tipp: Trainiere beim Fußball auch immer den schwächeren Fuß! Für Handball- oder Basketballspieler kann der Ball natürlich auch immer geworfen werden.

     

    Agility-Hürden - Trainingsbeispiel

    Unser erstes Trainingsbeispiel wird als SideStep bezeichnet. Hierbei stehst Du seitlich versetzt zu den Agility-Hürden (z.B. Minihürden, Kegelhürden). Setze nun denjenigen Fuß, der den Agility-Hürden am nächsten steht, über die Hürde. Ziehe dann den zweiten Fuß nach. Sobald der zweite Fuß sicher steht, wird der erste Fuß ins nächste Feld gesetzt und so weiter. Dieses kleine Trainingsbeispiel klingt harmlos, hat es aber für Untrainierte in sich! Die unabhängige Koordination beider Beine erfordert nämlich ein hohes Maß an Körperkontrolle.

    Das nächste Trainingsbeispiel für die Agility-Hürden umfasst einen Richtungswechsel im Sprung. Dabei stehen die Agility-Hürden (z.B. Muldenhürden) relativ eng hintereinander. Es wird beidbeinig über die Agility-Hürden gesprungen. Während jeden Absprunges wird dabei die Richtung um 180°C gewechselt. Das fordert viel Kraft und Aufmerksamkeit vom Trainierenden.

    Für den Hund werden übrigens wahlweise einzelne sehr hohe Hürden oder mehrere niedrige Hürden hintereinander platziert. Die kleinen Hürden müssen dabei durch mehrere schnelle Sprünge hintereinander absolviert werden. Beliebt ist es auch die Höhe der Agility-Hürden nach und nach ansteigen zu lassen. Als Variation verfügen Profi Parcours zudem über Ringhürden.

     

    Agility-Hürden – Worauf bei Kauf achten?

    Bei Kauf deiner Agility-Hürden solltest Du vor allem auf folgendes achten: Stabilität, Qualität, eine hohe Transportabilität und verstellbare Höhen. Aber beginnen wir mit der Verstellbarkeit: Kegel-Hürden besitzen zumeist mehrere Löcher, in der die Querstange gesteckt werden kann. Damit kann die Stange in verschiedenen Höhen angebracht werden. Minihürden sowie Muldenhürden sind hier hingegen weitaus eingeschränkter – sie besitzen nur eine Höhe. Die großen Agility-Hürden, wie sie beim Hürdenlauf oder Hundesport eingesetzt werden, besitzen ebenfalls verschiedene Auflagehöhen für die Querstange. Gerade in Sachen Hundesport ist dies wichtig, kann doch ein kleiner Terrier keine 1,50m hohe Wand überwinden. Besonders praktisch sind auch die klappbaren Vertreter der Agility-Hürden. Mit diesen kannst Du nämlich schnell und einfach die Höhe variieren.

    Die Stabilität und damit einhergehend eine hohe Standfestigkeit sind insofern von Bedeutung, als dass dadurch Verletzungen vorgebeugt wird. Bei kleineren Muldenhütchen oder Minihürden sollte zudem darauf geachtet werden, dass diese bei Drauftreten nicht zerbrechen. Deswegen sind diese zumeist aus weichen, biegsamen Material hergestellt. Ein weiterer Vorteil an den Muldenhürden und Kegelhürden: Sie sind ineinander steckbar und nehmen somit nur sehr wenig Platz ein!

    Eine gute Sichtbarkeit der Hürden kann durch Warnfarben bei den Agility-Hürden erzielt werden. Hier empfehlen sich Rot-, Gelb und Orangetöne. Einer hohen Transportabilität ist eine Tasche oder ein Netz zuträglich. Wer diese nicht hat, kann aber auch einfach auf einen ausgedienten Karton für seine Agility-Hürden zurückgreifen. Ebenso wichtig ist es auch, dass der Aufbau simpel und schnell erfolgen kann. Das beinhaltet unter anderem, dass keine komplexen Stecksysteme vorhanden sind und keine zusätzlichen Geräte benötigt werden. Ein Parcours wird schließlich in Laufe des Trainings mehrmals variiert. Zuletzt sollten die Agility-Hürden über keine scharfen Kanten verfügen.

     

    Agility-Hürden – Und der Hundesport

    Gerade bei Hunden und ihren Besitzen erfreut sich Agility einer hohen Beliebtheit. Mit Agility kannst Du deinen Hund nämlich mehr auslasten als zum Beispiel durch einen simplen Spaziergang und ihn sowohl körperlich als auch geisitig fördern. Das steigert die Koordination und Fitness deines Hundes, bereitet ihm Spaß und knüpft ein engeres Band zwischen Mensch und Tier. Zudem kannst Du mittels Agility die Energie deines Hundes in die richtige Bahn lenken.

    Agility-Hürden zählen zu den klassischen Hürden beim Hundesport. Sie müssen von den Hunden übersprungen werden. Wie beim Menschen wird dabei zwischen dem Hoch- und Weitsprung sowie den eher niedriger angesetzten Hürden, die mit vielen kleinen Sprüngen überwunden werden, unterschieden. Beim Agility für Hunde geht es nicht so sehr um die körperliche Leistung des Hundes, sondern vor allem um eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Nur wenn der Hund gehorsam ist, seinen Besitzer vertraut und Intelligenz besitzt, kann er den Parcours inkl. den Agility-Hürden erfolgreich absolvieren.

     

    Agility-Hürden – Alle Vorteile auf einen Blick

    Die Vorteile beim Training mit den Agility-Hürden liegen auf der Hand: Sie sind vielseitig einsetzbar. So ermöglichen Dir die Agility-Hürden ein abwechslungsreiches Training, das auf einzigartige Art und Weiße Spaß und Effektivität miteinander verbindet. Für Menschen (und Hunde) die ihre koordinativen Fähigkeiten trainieren wollen, sind die kleinen wie großen Hürden (Minihürden, Kegelhürden…) ein Muss. Da heutzutage diese koordinativen Fähigkeiten gerad bei Kindern teils stark eingeschränkt ist, ist es für Schulen und Sportvereine umso wichtiger ein Koordinationstraining in ihr Programm zu intergieren. Die Agility-Hürden sind hier stets ein wichtiger Bestandteil. Zudem sind die Agility-Hürden oftmals gut transportable, da leicht und platzsparend. Auch in der Anschaffung kosten sie zumeist nicht allzu viel.