Koordinationshürden  
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Inhalt

    Trainingshürden / Koordinationshürden kaufen im Fitness Shop

    Trainingshürden dienen als Bestandteil des Koordinationstrainings dem Training der koordinativen Fähigkeiten, der Ausdauer, der Schnelligkeit, der Reaktionsfähigkeit und der Sprungkraft eines Sportlers. Damit bietet sich Koordinationstraining als Ergänzung zu vielen anderen Sportarten wie Fußball, Tennis oder Basketball aber auch diversen Individualsportarten an. Die Trainingshürden werden im Rahmen des Koordinationstrainings oftmals in einen Parcour integriert und üblicherweise mittels komplexer Bewegungsabläufe übersprungen.

    Ziel des Trainings ist die koordinativen Fähigkeiten eines Sportlers zu steigern. Das umfasst auch das Training der Schnelligkeit und Reaktion. Mittels Schnelligkeitstraining wird die Fähigkeit des Körpers trainiert auf eine Situation / einen Reiz möglichst schnell einzugehen. Benötigt wird hierzu ein optimiertes Zusammenspiel von zentralen Nervensystem und der Muskulatur. Das Reaktionstraining bezeichnet hingegen die Optimierung des Körpers einen oder mehrere Reize aus der Umwelt erst wahrzunehmen und dann möglichst zielgerichtet zu reagieren.

    Der klassische Hürdenlauf ist hingegen eine Disziplin der Leichtathletik, bei der im vollen Lauf mehrere (hohe) Hürden in einem definierten (größeren) Abstand übersprungen werden. Der Hürdenlauf ist ein Zwangslauf, bei dem der natürliche Laufrhythmus durch die Hürden unterbrochen wird. Ziel ist es das Springen und das Sprinten im Optimum miteinander zu verbinden. Erforderlich hierzu sind eine hohe Beweglichkeit, eine gute Technik sowie eine hervorragende Koordination.

    Dieser Text fokussiert sich auf den Einsatz von Trainingshürden im Koordinationstraining und damit nicht im klassischen Hürdenlauf. Wir wollen Dir in diesen Text das Training mit den Koordinationshürden vorstellen, Dir hierzu auch einige Trainingsbeispiele geben sowie Dir erklären worauf es beim Kauf der Koordinationshürden wirklich ankommt.

    Trainingshürde – Was sind Trainingshürden?

    Bei Trainingshürden (auch Koordinationshürden gennant) handelt es sich um kleinere oder größere Hindernisse, die mittels eines Sprunges überwunden werden müssen. Die größeren Koordinationshürden finden dabei eher beim klassischen Hürdenlauf Anwendung. Die kleineren Koordinationshürden dienen hingegen unter anderem dem Schnelligkeits- und Reaktionstraining (z.B. beim Fußball oder Handball). Sie werden hierzu in einem knappen Abstand kurz hintereinander gestellt und oftmals durch impulsive, aber zuhöchst variable Sprünge überwunden.

    Die Art der Konstruktion der Koordinationshürden kann stark variieren. Massivere, metallene Hürden lassen sich eher beim Hürdenlauf finden. Im Koordinationstraining finden hingegen eher Koordinationshürden aus Kunststoff Anwendung. Dieses bietet den Vorteil, dass die Koordinationshürden leicht, flexibel und doch solide sind. Weder ein Drauftreten noch äußere Widrigkeiten wie Wind und Wetter können den Koordinationshürden etwas anhaben. Damit sind sie ideal für den Sport Innen wie Draußen geeignet. Außerdem vermindern eine lose Auflage der Hürde sowie Polsterungen die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung.

    Koordinationshürden werden in unterschiedlicher Ausführung angeboten. Während manche aus einem reinen Stangenkunststoffkonstrukt bestehen, setzen sich andere aus Pylonen, Kegeln oder Muldenförmchen zusammen, auf denen lose eine Querstange aufgelegt wird. Für welche Version Du dich entscheidest liegt ganz bei Dir – beachte nur, dass all diese Ausführungen eine unterschiedliche Höhe besitzen. Die Muldenförmchen sind hierbei die niedrigste Ausführung für Koordinationshürden; die Pylonenhürden wiederum weitaus höher.

    Trainingshürden bilden zumeist mit weiteren Hilfsmitteln wie den Koordinationsgittern oder einer Koordinationsleiter einen kleinen Parcour. Das bietet Dir im Training mehr Abwechslung und damit auch mehr Anspruch. Die Trainingshürden lassen sich aber auch um spielerische Elemente wie einen Ball oder komplexe Sprungabläufe erweitern. Für mehr Variationsmöglichkeiten bietet es sich zudem an auf Hürden mit unterschiedlicher Höhe oder wahlweise höhenverstellbare Hürden zurückzugreifen. Damit kannst Du den Parcours letztendlich noch mehr verfeinern und individualisieren. Alles in allem sind die Koordinationshürden inzwischen beim Fußball- und Handballtraining sowie unzählige mehr Sportarten unverzichtbar. Ihr positiver Beitrag zum Training wird sehr geschätzt.

    Trainingshürde – Training mit den Trainingshürden

    Das Training mit den Trainingshürden ist wie bereits erwähnt vielseitig, abwechslungsreich und macht Spaß. Damit bietet es sich vor allem zum Trainieren von Kindern und Jugendlichen (z.B. beim Fußballtraining) an. Dabei fördert ein Training mit den Trainingshürden die koordinativen Fähigkeiten der Spieler und trainiert zugleich unter anderem die Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit und die Ausdauer.

    Das Training mit den Trainingshürden gestaltet sich zumeist so, dass mehrere (mindestens 5) Trainingshürden hintereinander positioniert werden. Der Abstand zwischen den Hürden hängt dabei von der Schrittlänge der Sportler, ihrer Fußgröße sowie der Art der Übung ab. Gerade letzteres beeinflusst den Abstand stark. Einen falschen Abstand kannst Du daran erkennen, dass es vermehrt zu Übertreten oder der Unterbrechung des Springrhytmuses kommt. Generell gilt: Je kürzer der Abstand, desto anspruchsvoller wird die Übung. Gerade anfangs solltest Du folglich mehr Abstand zwischen den Trainingshürden lassen.

    Die Hürden werden wahlweise ein- oder beidbeinig, mit und ohne Drehung, mit Anfersen, mit Knielauf etc. überwunden. Die konkrete Wahl der Übung liegt hier ganz bei Dir! Je komplexer, desto koordinativ anspruchsvoller wird dabei eine Koordinationsübung. Verschiedene Farben bei den Hürden können so zum Beispiel für verschiedene Sprungarten stehen, sodass innerhalb einer Übung ein hohes Maß an Abwechslung erzielt wird. Tipp: Wer keine unterschiedlich gefärbten Koordinationshürden besitzt, kann auch einfach zusätzlich auf Makrierungshelfer (z.B. Pylonen, Kegel, Muldenhauben) zurückgreifen.

    Um die spielerischen Elemente beim Training zu mehr zu betonen, empfehlen wir Dir gerade beim Training mit Kindern und Jugendlichen (z.B. im Fußballverein oder in der Schule) mit weiteren Hilfsmitteln wie einem Ball zu arbeiten. Ebenso effektiv ist aber auch das Nachstellen einer Duellsituation, bei der zwei Parteien den gleichen, parallel verlaufenden Parcour / die gleichen parallel verlaufenden Trainingshürden absolvieren.

    Trainingshürde – Traningsbeispiele

    In diesem Textabschnitt wollen wir Dir zwei Trainingsbeispiele für dein Training mit den Trainingshürden vorstellen. Das erste Trainingsbeispiel für deine Koordinationshürden umfasst einen simplen Bewegungsablauf, während das zweite Trainingsbeispiel  mehrere Elemente des Koordinationssports miteinander verbindet. Natürlich sind diese Trainingsbeispiele für die Koordinationshürden beliebig erweiterbar oder ersetzbar. Damit kannst auch Du dein Training letztendlich ideal auf Dich sowie deine Stärken und Schwächen zuschneiden!

    Stelle für unser erstes Trainingsbeispiel 5-10 Hürden mit einem Abstand von ca. 30-40cm hintereinander. Stelle Dich nun quer zur ersten Hürden. Begonnen wird mit in unserem Trainingsbeispiel für Hürden mit demjenigen Bein, dass der Hürde am nächsten ist: Hebe dieses an, führe es über die Hürde und setzte es in das Feld zwischen der ersten und zweite Hürde. Ziehe nun das zweite Bein nach. Sobald das zweite Bein sicher steht, führe das erste Bein über die nächste Hürde und so weiter. Ziel ist es diese Übung für die Trainingshürden möglichst schnell und korrekt auszuführen. Kombinieren kannst Du diesen Hürdenlauf übrigens mit einem anschließenden schnellen Sprint (ca. 5m) beginnend mit der letzten Hürde. Für unter anderem Fuß- oder Handballer bietet sich zudem die Integration eines abrupten Stopps (z.B. markiert durch Pylonen) innerhalb des Sprints an, trainiert dieser doch realistisch spielbezogene Situationen.

    Unser zweites Trainingsbeispiel erfordert einen komplexeren Hürdenaufbau. Stelle hierzu zunächst ca. 6 Hürden so nebeneinander, dass sie eine Linie bilden. Die Seitenelemente von je zwei Koordinationshürden berühren sich innerhalb der Linie jeweils - bei den Pylonenhürden hieße dies, dass zwei Pylonen direkt nebeneinander stehen. Stelle nun im rechten Winkel zu dieser Linie im Wechsel von links und rechts weitere Trainingshürden auf. Die Reihenfolge in der die Koordinationshürden übersprungen werden müssen ist wie folgt: Erst eine im 90° stehende Hürde; dann eine Hürder der „Linie“ gefolgt von einer im 90° stehenden Hürde usw. Der Sprung über die Koordinationshürden erfolgt bei unserem Trainingsbeispiel zweibeinig und mit Drehung. Konkret heißt dies: Drehe dich während des beidbeinigen Sprunges stets so, dass Du beim Landen in Blickrichtung der nächsten Hürde auskommst, die im Anschluss übersprungen werden muss.

    Trainingshürde – Worauf bei Kauf achten?

    Beim Kauf von Koordinationshürden (z.B. für ein Schnelligkeits- oder Reaktionstraining) sollte vor allem auf eine hohe Qualität der Hürden geachtet werden. Dies bedingt unweigerlich eine hohe Stabilität, ein geringeres Verletzungsrisiko sowie eine hohe Mobilität der Koordinationshürden. Als Material wollen wir Dir deswegen Kunststoff oder vergleichbare Materialien ans Herz legen. Diese sind leicht, formstabil und doch langlebig. Damit eigenen sie sich ideal für eine In- wie Outdoor-Benutzung der Koordinationshürden. Um das Verletzungsrisiko zu vermindern, sollten die Koordinatinshürden ferner über keine scharfen Kanten verfügen. Auch  metallene, fest verschraubte Querstangen können ein Verletzungsrisiko bergen. Hier empfehl sich stattdessen eine geplolsterte oder lose aufliegende Querstange. 

    Im Rahmen einer hohen Mobilität sollten die Trainingshürden zudem noch recht leicht, einfach im Aufbau und platzsparend sein. Diesen Anforderungen werden wieder einmal mehr Trainingshürden aus Kunststoffen (und seltener diejenigen aus Aluminium) gerechet. Sie sind leicht, lassen sich leicht aufbauen und sind platzsparend. Letzteres umfasst zumeist die Tatsache, dass sich einzelne Elemente der Trainingshürden (z.B. bei Pylonenhürden oder Muldenhürden) ineinander stecken lassen. Der Aufbau der Trainingshürden sollte im Übrigen stets ohne Hilfsmittel und nur durch einfaches Ineinanderstecken möglich sein. Tipp: Für eine höhere Mobilität der Trainingshürden empfiehlt sich ein Karton, eine Tasche oder ein Tragenetz.

    Ebenso wichtig wie eine hohe Mobilität ist in Sachen Koordinationshürden aber auch die Höhenverstellbarkeit. Tatsächlich neigt dein Körper dazu sich rasch einer gewissen Sprunghöhe anzupassen. Damit verliert das Koordinationstraining an Intensität und positivem Einfluss. Wir empfehlen Dir deswegen die Hürdenhöhe regelmäßig zu variieren. Alternativ kannst Du auch die Art der Übungen stetig abwandeln. Verschiedene Aufgaben benötigten zudem oftmals verschiedene Hürdenhöhen, weil für einzelne Sprünge (z.B. einbeiniger Sprung) die Sprungkraft zum Beispiel anfangs noch unzureichend ist. Einige Hürden haben dieses Problem erkannt und sind deswegen höhenverstellbar. Zu diesen Exemplaren gehören unter anderem die klappbaren Koordinationshürden ebenso wie die Kegelhürden.

    Trainingshürde – Deine Vorteile beim Training mit den Trainingshürden auf einen Blick

    Als Teil des Koordinationstrainings sind Trainingshürden eine beliebtes Hilfsmittel bei Sportarten wie Fußball, Handball oder auch Leichtathletik. Das Training mit den Trainingshürden verbessert unter anderem das Laufbild, stärkt die Sprunkraft, fördert die Reaktionsgeschwindigkeit und die Koordination. Damit wirkt sich das Koordinationstraining gesamtheitlich positiv auf Dich und deinen Körper aus, was es vor allem für Sportarten wie Fußabll, Basketball etc. interessant macht.

    Im Training selber (z.B. Fußball-Training, Handball-Training...) bieten Dir die kleinen wie großen Hürden viel Abwechslung zum sonstigen Training. Ihr Einsatz ist zudem zuhöchst individuell und auf eventuelle Probleme und Schwachstellen jedes Sportlers auslegbar. Dabei kommt aber vor allem der Spaßfaktor im Training nicht zu kurz, sind die Übungen mit den Koordinationshürden doch zwar anspruchsvoll und intensiv, aber zugleich durch spielerische Elemente (z.B. Bälle, Torschüsse, Duellsituationen) erweiterbar. Zudem begeistern die Trainingshürden durch eine hohe Mobilität und zahlreiche Einsatzgebiete. Sowohl In- als auch Outdoor lässt sich so zum Beispiel mit ihnen unabhängig vom Wetter, dem Untergrund etc. trainieren.