Koordinationsleitern  
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Inhalt

    Koordinationsleiter / Trainingsleiter für Dein Agility Training

    Koordinationsleitern als Teil des Koordinationssports dienen vor allem dem Training der Koordination, der Schnelligkeit, der Reaktionsgeschwindigkeit und des Gleichgewichts. Darüber hinaus werden beim Training mit der Koordinationsleiter jedoch auch Deine Fähigkeiten bezüglich der Motorik, des Rhythmus und der Orientierung geschult. Damit ist das koordinative Training gesamtheitlich ausgerichtet.

    Die Koordinationsleitern werden für das Training flach auf den Boden gelegt. Ziel des Trainings ist es die einzelnen Felder / Sprossensegmente der Koordinationsleiter mittels einer komplexen Schritt-, Sprung- oder Laufabfolge, die zu Beginn der Übung exakt festgelegt wird, möglichst schnell und doch fehlerfrei zu absolvieren. Wie bei allen Koordinationsequipments gilt, dass das Koordinationstraining zuhöchst individuell gestaltet werden kann. So können beispielsweise Drehungen, Doppel- oder gar Dreifachkontakte oder auch Bälle in das Training mit der Koordinationsleiter integriert werden. Damit kommt beim Training mit der Koordinationsleiter garantiert keine Langweile oder gar Gewöhnung auf!

    Anwendung finden Koordinationsleitern wegen ihres besonderen Charakters in zahlreichen Sportarten  –  unabhängig davon, ob es sich um Individual- oder Teamsportarten handelt. Letztere haben wohl die Nase vorn, lassen sich doch viele gefragte Fähigkeiten für den Teamsport mit dem Koordinationstraining und damit der Koordinationsleiter trainieren. Unter anderem Läufer, Fuß- und Basketballer aber auch zahlreiche weitere Spotarten integrieren deswegen das Koordinationstraining bereits erfolgreich in ihren Sport. Gerade beim Training mit Kindern und Jugendlichen, die heutzutage leider aufgrund mangelnder Praxis vermehrt koordinative Schwächen aufweisen, setzen viele Sportvereine und Schulen inzwischen erfolgreich auf das Koordinationstraining.

    In diesem Text wollen wir Dir die Koordinationsleiter vorstellen – eines von zahlreichen Sportequipments, das beim Koordinationstraining üblicherweise zum Einsatz kommt. Wir werden so zum Beispiel auf das Training mit der Koordinationsleiter eingehen, Dir ein paar Trainingsbeispiele nennen und Dir erklären, worauf es beim Kauf der Koordinationsleiter wirklich ankommt. Damit steht auch Dir zukünftig Deinem Erfolg beim Training mit Deiner neuen Koordinationsleiter nichts mehr im Weg!

     

    Was ist eine Koordinationsleiter?

    Bei Koordinationsleitern handelt es sich um zumeist zwei parallele Stangen, die durch eine variierende Anzahl an Sprossen (zum Beispiel 8, 12, 16) miteinander verbunden sind. Trainiert wird mit einer flach auf den Boden liegenden Koordinationsleiter – es wird nicht in die Höhe gearbeitet wie man es sonst von Leitern kennt. Koordinationsleitern werden übrigens auch Trainings- sowie Fitnessleitern genannt. Sie dienen dem Training der koordinativen Fähigkeiten und fördern somit unter anderem die Balance, die Schnelligkeit, die Körperbeherrschung und viele Dinge mehr.

    Die Trainingsleitern werden in unterschiedlichster Ausführung angeboten. Unter anderem variiert die Länge bei den Trainingsleitern. Die Exemplare umfassen so meist zwischen 4-10 m. Abhängig von der Länge variiert natürlich auch die Anzahl der Sprosse der Trainingsleiter. Die Trainingsleitern bestehen dabei zumeist aus Kunststoff. Dieses ist besonders robust und widerstandsfähig. Damit können sie dem teils täglichen Gebrauch problemlos trotzen. Gerade anfangs kommt es zudem vermehrt zu einem Übertreten. Das belastet die Sprossen und seitlichen Element der Trainingsleiter. Dank Kunststoffmaterial stellt dies jedoch alles in allem kein Problem für die Trainingsleiter dar!

    Teilweise lassen sich auch Fitnessleitern in der Doppel- oder gar Vierfachform erwerben. Diese sind insbesondere für den Teamsport geeignet, wo man zwei Parteien gegeneinander oder miteinander interagieren lässt. Ein typisches Miteinander spielen kann zum Beispiel das Passspiel eines Balles enthalten. Aber auch mit einer einzelnen Person lassen sich dank Doppelfitnessleiter komplexere Übungen designen. Es lassen sich aber natürlich auch jederzeit mehrere Trainingsleitern hintereinander legen. Deiner Kreativität sind damit letztendlich keine Grenzen gesetzt beim Training mit der Trainingsleiter gesetzt!

    Die Sprossen der Trainingsleiter sind übrigens wahlweise fix oder verstellbar. Fixe Sprossen sind dabei zumeist stabiler, aber auch weniger variable. Bei den variablen Sprossen kann hingegen der Abstand zwischen den einzelnen Sprossen aktiv geändert und damit an die Übung angepasst werden. Damit lässt sich vor allem der Schwierigkeitsgrad einer Übung mit der Trainingsleiter variieren. Wir raten Dir Sprossenanzahl, Länge und Art der Sprossen stets basierend auf Deinen Anforderungen zu erwerben. Wer viel im Freien trainiert, sollte zudem noch auf eine gute, rutschfeste Befestigung der Trainingsleiter achten. Dies kann zum Beispiel mit Erdnägeln erfolgen. Im Innenbereich können hingegen Saugnäpfe bei der Fixierung der Trainingsleiter hilfreich sein.

     

    Wie mit der Koordinationsleiter trainieren?

    Fitnessleitern sind eines von vielen typischen Sportequipments beim Koordinationstraining. Zumeist ist es Ziel der Übung in jedes einzelne Segment der Fitnessleiter jeweils einen kurzen, schnellen Schritt (Kontakt) zu setzen. Die Möglichkeiten zur Variation sind jedoch enorm mit der Fitnessleiter. Unter anderem kann zum Beispiel ein Kniehebelauf oder ein Rückwärtslauf erfolgen. Ebenso lassen sich unter anderem Drehungen, ein- oder zweibeinige Sprünge sowie abrupte Richtungswechsel in das Training mit der Fitnessleiter integrieren. Die Arme werden beim Training übrigens zumeist unterstützend eingesetzt: Mit ihnen stabilisierst Du Deinen Lauf und verleihst ihm mehr Geschwindigkeit.

    Einsatz findet die Trainingsleiter bis dato vor allem im Bereich des Teamsports (Fußball, Handball etc.). Oftmals wird sie dabei in Zusammenspiel mit weiterem Sportequipment wie Pylonen oder Agility Grids benutzt. So können mit der Trainingsleiter und einigen weiteren wenigen Gegenständen bereits komplexe Parcours kreiert werden. 

    Für eine höhere Komplexität beim Training sorgt die Integration von farblichen Kegeln in das Training mit der Trainingsleiter. Diese symbolisieren dann gewisse Eigenschaften eines Feldes wie zum Beispiel eine spontane Drehung oder ein Dreifachkontakt. Aber es lassen sich auch Hürden ins Training mit der Trainingsleiter integrieren. Gerade durch diese Integration und höhere Komplexität lassen sich das räumliche Orientierungsvermögen und die Reaktionsfähigkeiten verstärkt trainieren. Man spricht in diesen Zusammenhang auch von Kopplungsübungen, das heißt Übungen, die verschiedene Anforderungen und Sportequipments miteinander verbinden und so gleich mehrere koordinative Fähigkeiten in den Mittelpunkt der Übung stellen.

    Für kleinere Menschen, Kinder und Jugendliche empfiehlt es sich übrigens den Abstand zwischen den Sprossen eher gering zu halten. Ihre Schrittlänge sowie ihre Sprungkraft sind nämlich geringer. Wer hingegen große Füße sowie lange Beine hat, braucht größere Segmente, um so ein regelmäßiges Überschreiten der Segmentfelder zu vermeiden. Auch sollte der Abstand der Segmente basierend auf der Übung variieren. Der Feind jede koordinativen Übung ist nämlich die Gewöhnung: Diese reduziert den Trainingserfolg!

     

    Koordinationsleiter – Worauf beim Kauf achten?

    Wie bereits erwähnt, variieren die Fitnessleitern hauptsächlich in ihrer Sprossenanzahl, ihrer Länge sowie der Art Sprossenfixierung. Für ein effektives Training empfehlen wir Dir, dass Deine neue Koordinationsleiter mindestens fünf Sprossen umfasst. Ansonsten ist die Strecke für ein effektives Training schlichtweg zu kurz. Wer im Teamsport aktiv ist, sollte zudem über den Kauf einer Doppelfitnessleiter oder gleich mehrerer Exemplare nachdenken. Grundsätzlich hängen die Länge sowie die Anzahl der Sprossen jedoch von Deinen persönlichen Vorlieben sowie der Komplexität der Übung etc. ab.

    Ebenso wichtig ist die Art der Fixierung der Sprossen. Wir würden Dir eher zu den flexibleren Sprossen raten, da hier der Sprossenabstand aktiv verändert werden kann. Das macht es möglich, dass Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad absolviert werden können. Ebenso eröffnet dies die Möglichkeit dafür, dass auch unterschiedlich große Personen mit ein und der selben Fitnessleiter trainieren können.

    Die Farbe der Fitnessleiter sollte zudem möglichst grell und auffällig sein. Das wirkt einem Übertreten entgegen, macht es sie doch auch im Grün des Rasens gut ersichtlich. Vom Material her empfehlen wir den üblichen Kunststoff. Dieses ist sehr stabil, bleicht nicht aus und hält so auch den Outdoorbedingungen gut statt. Wer möglichst mobil sein will, sollte zudem auf eine kleine Transporttasche oder ein Transportnetz für seine Fitnessleiter achten. Ein Muss sind diese aber nicht, weil man die Fitnessleiter auch jederzeit in einen alten Karton oder dergleichen verstauen kann.

     

    Alle Vorteile auf einen Blick

    Die Fitnessleitern bieten potentiell viele Vorteile. Eine der offensichtlichsten ist die hohe Mobilität. Da die Fitnessleitern sehr leicht und zudem klein sind, kannst Du sie jederzeit überall mitnehmen. Viele Angebote zu Fitnessleitern umfassen darüber hinaus auch eine Transporttasche. Diese unterstreicht den mobilen Charakter der Fitnessleiter nochmals.

    Aber auch der Aufbau Deiner Trainingsleiter ist von schneller Natur: Einfach ausrollen und auf den Boden legen. Schon kann das Training mit der Trainingsleiter beginnen! Zurückzuführen ist der rasche Aufbau der Trainingsleiter dabei auf die Tatsache, dass die Sprossen alle miteinander verbunden sind. Ein lästiges Ausrichten jeder einzelnen Sprosse entfällt bei den meisten Modellen nachdem diese erst einmal justiert worden sind. Der Aufbau der Trainingsleiter erfolgt also in Handumdrehen! Tipp: Fixiere die Trainingsleiter bei Bedarf mittels Erdnägeln. Das verhindert ein Verrutschen!

    Ein weiterer großer Vorteil an Koordinationsleitern ist, dass ihr Schwierigkeitsgrad individuell an die Fähigkeiten des Trainierenden anpassbar ist. Je nach Fähigkeiten kannst Du so zum Beispiel den Sprossenabstand variieren oder zusätzliche Elemente und komplexere Schrittfolgen in das Training mit der Koordinationsleiter integrieren. Erfahrenere Spieler können zum Beispiel ein- oder zweibeinige Sprünge mit Drehungen verbinden. Tipp: Beim Koordinationstraining mit der Koordinationsleiter gilt stets Technik vor Geschwindigkeit. Verinnerliche also erst die Schrittreihenfolge bevor Du Schritt für Schritt die Geschwindigkeit erhöhst. Sollte eine Übung für die Koordinationsleiter doch einmal zu komplex sein, breche sie zudem besser in kleine Teilelemente auf, die Du nach und nach miteinander verknüpfst.

    Auch solltest Du bedenken, dass sich Dein Körper teils schnell an einen Bewegungsablauf mit der Trainingsleiter gewöhnt. Um einer Gewöhnung während des Koordinationstrainings entgegen zu wirken und somit die koordinativen Anforderungen an das Koordinationstraining mit der Fitnessleiter hoch zu halten, solltest Du die Übungen regelmäßig variieren. Das erhöht den Anspruch und somit den Schwierigkeitsgrad.

     

    Koordinationsleiter Übungsbeispiele

    In diesem Textabschnitt wollen wir zwei typische Übungsbeispiele mit der Fitnessleiter nennen, die speziell Deine koordinativen Fähigkeiten trainieren. Natürlich sind diese nur zwei Beispiele von unzähligen weiteren. Du kannst sie jederzeit um weitere Elemente erweitern. Das erste Trainingsbeispiel umfasst eine kognitiv anspruchsvolle Sprungübung: Jedes gerade Segment der Fitnessleiter muss nämlich mit jeweils zwei Kontakten statt einem Kontakt überwunden werden. Daraus ergibt sich, dass auf Segment 1 ein Kontakt entfällt, während auf Segment 2 zwei entfallen und auf Segment 3 dann wieder nur einer. Die Art des Kontaktes kann variieren. Zum Beispiel kann die Fitnessleiter mit beidbeinigen oder einbeinigen Sprüngen überwunden werden.

    Alternativ lässt sich auch die äußere Begrenzung der Koordinationsleiter mit in die Übung einbeziehen. Im einfachsten Fall geht dies mittels Grätschsprüngen, bei denen der linke Fuß links vom Sprossensegment und der rechte Fuß rechts vom Sprossensegment aufgesetzt werden. Im Anschluss kehrt man mit beiden Füßen wieder in das Sprossensegment zurück, springt beidbeinig in das nächste Sprossensegment und absolviert erneut einen Grätschsprung.

     

    Koordinationsleiter – das Fazit

    Trainingsleitern sind für das Koordinationstraining ein absolutes Muss, lassen sie sich doch vielseitig einsetzen und um weitere Elemente ergänzen. Zudem sind sie leicht, nehmen nur wenig Platz ein und sind schnell auf- und abbaubar. Damit sind Trainingsleitern zuhöchst transportable. In Sachen Fun haben Trainingsleitern zudem die Nase ganz weit vorne: Dank des abwechslungsreichen, kniffligen Charakters fordern die Trainingsleitern von ihren Sportlern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Sportlichkeit!